Es gibt so gut wie alles für die "Tage" der Frau, die Steuer bald nicht mehr? (Foto: Werbung)

 

 

 

 

Wähler! Wähler!

 

Luxussteuer auf Tampons diskriminiert die Frauen!

 

Von Gaby Röhr

 

Der CDU Bundestagsabgeordneter Marcus Weinberg will

was ändern. Frauen würden benachteiligt, weil auf Hygieneprodukte der hohe Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent anfalle, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Damenhygiene gehöre zum Grundbedarf von 50 Prozent der Bevölkerung und wird besteuert wie ein Luxusartikel“ 

 

Und: „Das ist eine Benachteiligung von Frauen, die wir abschaffen sollten. Daher lasst uns über die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Tampons, Binden und ähnliches reden“ … Das ist nichts Neues!

 

Die Tampon-Tax ist und war bereits Thema bei „Gleichberechtigungs-Aktivistinnen“ auf der ganzen Welt. Aber -wer hätte es gedacht - das ERSTE Land weltweit, das die Steuern auf Tampons abschaffte, war … Nein, nicht die USA!  Nicht Großbritannien! Nicht Italien! Nicht Fronkreisch, Fronkreisch. Auch kein sonstiger „fortschrittlicher“ Staat in Sachen „Gleichberechtigung … 

 

Kein Land der sogenannten Aufklärung und Kultur: Es war Kenia (!). Das schöne Land unterm Kilimandscharo erhebt schon seit 2004 keine Steuern mehr auf Tampons ... 

 

Man lese und staune … 

 

Unsere afrikanischen Nachbarn sind uns in manchen Dingen eben doch meilenweit voraus. Die Regierungsmannschaft der CDU mit ihrem familienpolitischen Sprecher und Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Familie, Senioren und Jugend, Marcus Weinberg hängt nur zarte 15 Jahre hinterher. 

 

Man redet zudem auch nicht vom Abschaffen sondern maximal von Reduzierung der Steuern! Gleichberechtigung ja, aber alles hat eben seine Grenzen, gelle ?!  Zumindest beim Thema weniger Steuereinnahmen…

 

Warum aber gerade jetzt dieser Reformdrang des Christdemokraten Weinberg? Hat er vielleicht auf die Zahl der Unterschriften gelinst, die eine Petition zur Senkung der Tampon-Steuer bereits verzeichnen kann? Könnte sich dort neues Wählerpotential finden lassen? Die nächsten Wahlen stehen schließlich bedrohlich vor der Tür und linksgrüne Themen gehen doch anscheinend immer gut in der Christlichen Union …

 

Yasemin Kotra und Nanna-Josephine Roloff, mit den bei solchen Damen üblichen Studiengängen, haben die Petition „Die Periode ist kein Luxus – senken Sie die Tamponsteuer!“ ins Leben gerufen. Fast 130.000 Unterschriften sind bereits eingegangen. Nicht schlecht, Herr Specht. Ist ja auch wirklich ein weltbewegendes Thema: “Die hohe Besteuerung von Tampons und Binden stellt eine fiskalische Diskriminierung von Frauen aufgrund ihres Geschlechtes dar, die das Grundgesetz eigentlich nicht erlaubt“.  

 

Systemische Tampons

 

Wow – eine Verbindung vom Grundgesetz zu Monatsbinden herzustellen, darauf muss man erst mal kommen! Respekt … Kreativ sind sie ja, die Damen: „Wir möchten nicht mehr zusehen, sondern mitmachen … Für die Gleichberechtigung, für Frauenrechte kämpfen. Doch wo sollten wir anfangen? Wir entschieden uns dazu, den Finger in die Wunde der systemischen Diskriminierung zu legen und etwas gegen die unfaire Besteuerung unserer Monatsblutung zu tun. Eine Ungerechtigkeit, die wir nicht mehr ertragen möchten!“  

 

Welch hehre Worte, ganz im Opfermodus für ein unvermeidlich blutiges Thema. Sicher! Doch wo sind die hehren Worte und Petitionen für die wirklich blutigen Opfer?! Im Kaufhauseingang. Im Jogging-Park? Auf dem Friedhof? Daaa könnten sich diese Damen doch bestens in Sachen Diskriminierung von Frauen abarbeiten. Vor allem, vielleicht was wirklich Wichtiges bewirken. Wenn sie es denn tatsächlich wollte.

 

Der oder die ?

 

Aber nein, man profiliert sich lieber mit dem Tampon, diesem kleinen länglich gepressten Wattebausch. Denn er ist ein unverfängliches Thema. Bei manchen vielleicht ein bisschen iiiihhhh und bääähhh. Aber in gewissen Kreisen kommen die Dinger ziemlich gut an.

 

Übrigens, wieso gibt es eigentlich noch keine Initiative, das Geschlecht des Tampons zu ändern? Es heißt laut Duden immer noch ganz männlich „DER“ Tampon … Da geht doch noch was, liebe streitbaren Damen des Feminismus, werte  Gender-Genossinen. Oder … Aber lassen wir das, bei 60 Geschlechtern kommt auch der oder die Tampons ins Schleudern. 

 

PS: Die Dinger kosten übrigens 4,25 Euro bis 7,98 Euro. Mal gibt‘s 36 Stück, mal  42, mal 56, mal 64 Stück. Da jede Frau in der Regel nur einmal im Monat ihre Regel hat, kommt sie also etwas länger damit hin. Die Steuer -Ersparnis hält sich also in Grenzen.

 

PPS: Cameliabinden á 100 Stück gibt‘s um die 33 Euro. Das macht SPD-Finanzminister Olaf Scholz eigentlich auch nicht reicher. Die Frauen allerdings auch nicht sooo viel ärmer. Eigentlich …


Kommentare: 3
  • #3

    juergen_k_krebs@web.de (Donnerstag, 28 März 2019 03:47)

    Guten Tag.
    Von PI übergeleitet habe ich die Problematik erkannt und die Lösung:
    Die übersteuerten Wohlstands....en Yasemin Kotra, Nanna-Josephine Roloff und ihre fast 130.000 Freundinen sollen sich einfach nach Mohamedaner- und Negervorbild dauerschwängern lassen. Steuerfalle umgangen.
    Mit freundlichen Grüßen - juergen_k_krebs@web.de

  • #2

    Bernhardine (Freitag, 08 März 2019 21:19)

    Camelia-Binden für 33€ = voll Wucher!
    Kann da jmd. nicht rechnen?

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    Dann gibt es ja in den Drogeriemärkten u. bei Edeka,
    Aldi usw. die günstigeren No-Name bzw. Hausmarken...

    Was geht dieses Thema eigentl. einen Mann
    (Marcus Weinberg) an? Verdient seine Frau kein
    eigenes Geld? Er hat wohl nur einen Sohn, ca. 9 J. alt.
    Oder reicht sein Salär nicht für den Haushalt oder
    ist er so geizig?

  • #1

    P(eter) Atryott (Freitag, 08 März 2019 07:01)

    Für mich steht das System kurz vor dem Fall. Kurzer Blick zurück zu unserem treuesten Verbündeten, den USA. Dort hatte doch Hillary, von ihrem Gegner böse "die Lügenhexe" genannt, fanatisch auf Frauen gesetzt. Sie hatte ja die letzte Wahl gegen "Yes we can" verloren, gerade weil sein Wahlkampf auf Minderheiten ging, ihrer nicht. Klar, dass dies ihr kein zweites mal passieren würde ... nun wissen wir, trotz Millionen in der Clinton Foundation und ClintonNewsNetwork konnte sich ein Anderer durchsetzen. Er hatte begriffen, was die Mehrheit der Melkmasse wirklich interessierte, und das waren keine steuerbefreiten Damenbinden.
    "Wie komme ich sexuell ungenötigt von A nach B" dürfte die verdammt große Mehrheit zumindest der weiblichen Melkmasse verdammt brennend interessieren !