Jürgen Resch, studiert, aber nix gelernt, nur "Umwelthilfe": "Die Menschen haben ein Recht ..." (Foto: ARD)

 

 

 

 „Umwelthilfe“

 

 Wenn ihr starker Arm es will, stehen alle Räder still …

 

Von PETER BARTELS

 

Die „Achse des Guten“ bringt es wieder mal auf den Punkt: Absahnen und abmahnen!“ Umgekehrt wäre richtiger: Erst abmahnen, dann absahnen! „DEUTSCHE UMWELTHILFE“. Was sich wie „Retter der Enterbten“ anhört, sind in Wahrheit die größten Abgreifer Republik. An der Spitze ein Mann namens Jürgen Resch. Obwohl als „Drachentöter“ getarnt, hat er nix mit dem Heilige St.Georg zu tun. Der GRÜNE Ritter Resch will nur unser aller Geld …

 

„Deutsche Umwelthilfe”: Delfine streicheln? Kröten retten?  Bienen kuscheln? Motten einmotten? Nichts davon. Jedenfalls noch nicht. Die grünen „Umwelt-Engel“ arbeiten in Wahrheit ganz anders. Wirtschaftsbetrieb: 113 professionelle Mitarbeiter, 110.334 Euro Durchschnittsgehalt, zwei Geschäftszweige: Abmahnungen und Fördergeld. ACHGUT: „Das Abmahngeschäft blüht seit Jahren: Von der Kfz-Werkstatt bis zur Gaststätte … Vom Supermarkt bis zum Möbelhaus werden … „Unternehmen werden mit zweifelhaften Klagen überzogen, um als Abmahnender zu kassieren.“

 

Leise rieseln die Millionen …

 

Wolfram Weimer (55) hat sich die „Abkassierer“ für sein eigenes „Blatt“, den  EUROPEAN und ACHGUT vorgeknöpft. Der Mann kennt sich aus: Chefredakteur  „Welt“, „Berliner Morgenpost“, „Focus“, Gründungs-Herausgeber „Cicero“. Er schreibt: „Manchmal reicht die falsche Schriftgröße auf einer Ausweisung der Energiebilanz … eine unvollständige Autoverkaufsanzeige im Lokalblatt - schon schlagen die Abmahnjäger zu.“ Denn: „Häufig zahlen Mittelständler lieber kleinere Abmahnsumme, statt in langwierige Rechtsstreitigkeiten zu geraten.“ Er seufzt: „Tausende Fälle … Millionen werden  eingetrieben.“ 

 

Der Ruf ist ruiniert, kassiert wird weiter ungeniert, Weimer: „ Das Geschäft mit der grünen Inkassomasche floriert. Der Verein nennt die sprudelnden Erlöse aus den lukrativen Unterlassungsklagen im Geschäftsbericht „Erträge aus ökologischer Marktüberwachung”. 

 

Weimer: „Die „Umwelthilfe“ hat seit Jahren ein zweites Geschäftsfeld aufgetan – das Einsammeln von (meist staatlichen) Förder- und Spendengeldern. Das „Umweltministerium“ kürzlich in einer („erstaunlichen“) Übersicht: Der Bund zahlte in („mindestens“) 18 Projekten fast 6 Millionen Euro. Projekte: „Informationskampagne Stickstoff”… „Erfahrungsaustausch von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Mittel- und Osteuropa im Bereich Klimaschutz”. 225.609,71 Euro Steuergeld für: „Stadtgrün wertschätzen: Bewertung, Management und Kommunikation als Schlüssel für eine klimaresiliente und naturnahe Grünflächenentwicklung.”

 

„Diesel-Abgase töten!“

 

Weiter: „Mit den Millionen aus Abmahnungen und Staatshilfen organisiert die ‚Umwelthilfe‘ Agitationskampagnen gegen die deutsche Autoindustrie, Folge: Klagewelle für Dieselfahrverbote deutscher Autohersteller.“ Wenn Resch’s starker Arm es will, stehen alle Räder still … Weil alle Richter nichts wissen, aber glauben. Weil dem Deutschen Michel sowieso alles am Arsch vorbeigeht … Das Wirtschaftsmagazin „Capital” staunt: Die Deutsche Umwelthilfe ist „Eine der effektivsten Lobbyorganisationen des Landes”. Und GRÜNE Politiker schalmeiten bis vor kurzem: Sie sind „Unsere Öko-Antifa”. An der Spitze der Absahner: Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch (59), ein paar Semester „Verwaltungswissenschaft“ ohne Abschluß, lieber gleich BUND, tote Vögel untersuchen lassen. Weimer: „Er läßt sich gern mit Atemmaske fotografieren, Slogan drauf: „Diesel-Abgase töten!”. Und warnt: „Die Innenstädte werde viele Jahre nicht bewohnbar, wenn wir die Stickstoffdioxidbelastung nicht reduzieren.“ 

 

Das „dubiose“ Geschwätz geht inzwischen selbst GRÜNEN, wie Baden-Württembergs  Regierungschef Winfried Kretschmann, auf den Sack – er redet nicht mehr mit Resch: „Sogar TOYOTA will mit Resch und der Umwelthilfe plötzlich nichts mehr zu tun haben, nachdem bekannt geworden ist, dass der japanische Autokonzern sie mit großzügigen Spenden finanziert. Im Jahresbericht gibt Resch offen zu: Bis Ende 2018 erhielten seine „Umweltschützer“ „über 20 Jahre hinweg” Spenden von Toyota. Verdacht: Die Japaner haben die Anti-Diesel-Kampagne unterstützt, um die deutsche Konkurrenz zu schwächen und mit eigenen Hybrid-Modellen besser ins hiesige Geschäft zu kommen.“

 

CDU/CSU reibt sich die Äugis 

 

Selbst die CDU-Schnarchsäcke scheinen wach zu werden. Chefin Kramp-Karrenbauer: Wir müssen reden … „ob wir den Feldzug gegen bestimmte Antriebstechnologien der Umwelthilfe auch noch finanziell fördern”. CDU-Parteitagsbeschluss: Kein Geld mehr vom Bund. Weimer: Natürlich „schlägt Aktivist Resch zurück: Christliche-Diesel-Union” …  deutsche Autoindustrie ein „kriminelles Kartell”, die CDU der „politischer Arm”. Und fordert prompt im Gegenschlag in „seinen“ Medien  „ein generelles Tempolimit“. 

 

Und dann droht Jürgen Resch subkutan aber brachial: Nach der CDU-Kritik kriege die ‚Umwelthilfe“ immer mehr Mitglieder: Schon 5.641, im September 2018 waren es nur 4.600 gewesen! Huch aber auch!! Die offizielle Wahrheit (Stand November 2018): Genau 352 Mitglieder !! Wolfram Weimer grinst: „In Worten: Dreihundertzweiundfünfzig!“

 

Ist der Ruf erst ruiniert, lügt sich’s völlig ungeniert…

 

 

 


Kommentare: 3
  • #3

    Gabriella (Samstag, 16 Februar 2019 13:14)

    Ich verachte die Grünen aus ganzer Seele und ihre Wähler noch mehr!

  • #2

    Cesare Cappellari (Freitag, 15 Februar 2019 19:30)

    Wir geben jemanden geld damit die uns alles verbieten.Wie blöd sind wir denn eigentlich?

  • #1

    manfred (Freitag, 15 Februar 2019 16:18)

    Diesem "hinterhältigen" Abmahnverein gehört die Bude geschlossen. Das Geheule der Grünen möchte ich hören. Und unser Staat ist auch nicht besser wenn er solche Praktiken unterstützt.