BILD fair: US-Vize Mike Pence (59) klatscht Beifall, Trump (72) grient, sogar die "Feindin" Nancy Pelosi (77) lächelt 

 

 

 

PHOENIX wieder Asche

 

Trump trampelt, Röttgen rattert. Der Rest ist Schweigen. Eigentlich …

 

Von PETER BARTELS

 

US-Präsident Trump hatte sich in Washington die Welt gerade mal wieder zurecht getrampelt, schon krähte Norbert Röttgen von Merkels CDU auf dem Berliner Misthaufen los ... Und Merkels TV PHOENIX war mal wieder Asche …

 

„Er werde eine „strategische, durchsichtige Stahlbarriere“ bauen, „nicht nur eine einfache Betonmauer“, sagte Donald Trump (72). Er werde die Barriere in den Regionen errichten lassen, „die von unseren Grenzschützern als besonders dringlich identifiziert werden“. Die Demokraten lehnen das nach wie vor ab und wollen die Grenzen durch verbesserte Hightech-Überwachung sichern“. So schnaufte BILD mit gestopfter Schalmeie. Und …

 

Seit Wochen beharren Demokraten und Republikaner auf ihren Positionen. Könnte Trump die Mauer auch ohne die Demokraten bauen? „Ja!“, sagt Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik“ zu BILD:

„Trump müsste (nur) den Notstand erklären“ Die Notstandserklärung gäbe ihm weitreichende Befugnisse … die Mauer ohne Zustimmung vom Kongress bauen zu lassen.“ Und …

 

Nichts ist unmöööglich ...

 

„Dass Trump die Mauer aber tatsächlich gebaut bekommt, hält USA-Experte und Politikwissenschaftler Jan Techau für „ziemlich unwahrscheinlich“, wenn auch nicht für unmöglich. Techau zu BILD: „Die Demokraten sind fest entschlossen, ihm diesen Triumph nicht zu gönnen … Aber in Washington ist alles mit allem verbunden. Vielleicht gibt es einen Deal … Das Thema ist längst zum Symbolkampf geworden, den keine Seite verlieren darf. Also alles reine Nervensache, und Parlamentssprecherin Nancy Pelosi ist Trumps eisenharte Gegenspielerin.“

 

Dann BILD-Klartext: Wegen des Mauerstreits hatte es den längsten Shutdown in der amerikanischen Geschichte gegeben. Wegen der Haushaltssperre waren große Teile der Regierung und Verwaltung vom 22. Dezember 2018 bis zum 25. Januar 2019 weitgehend lahmgelegt …

 

Der „US-Experte“ weiter: „Trump war außergewöhnlich deutlich darum bemüht, der neuen demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus gegenüber seinen guten Willen zu demonstrieren. Kein Wunder, er braucht sie (die Demokraten) für eine Reihe seiner Vorhaben. Trotzdem: Je näher die Wahlen 2020 heranrücken, desto heftiger wird die Polarisierung.Techau: „Am 27. und 28. Februar wird Trump den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un treffen, um über Kims Atomprogramm zu sprechen. Das Treffen war die Verkündung des genauen Termins war eine echte Neuigkeit – die einzige dieser Rede … Trump hat in der Rede eine lange Liste seiner ,großartigen‘ Leistungen präsentiert. Auch die Vermeidung eines Atomkriegs gehört dazu. Das ist (zwar) Unsinn, aber es hört sich gut an ... Kim gewinnt Zeit, und sein Atomprogramm läuft weiter, Abrüstung hatte er nie vor, Trump und die Welt werden weiter an der Nase herumgeführt.“

 

Dann fragt BILD: „Wie ehrlich war Trumps Aufruf zur Zusammenarbeit und Einheit (in Amerika)?“ Und Experte Techau antwortet: „So ehrlich wie ein taktisches Manöver eben sein kann. Es kommt nicht vom Herzen, aber Trump weiß, dass er den Kongress braucht. Außerdem macht er es dadurch den Demokraten schwerer, ihn als reinen Polarisierer darzustellen. Da können nationales Pathos, die Ehrung amerikanischer Helden und die Erwähnung von Frauenrechten sehr nützlich sein.“

 

Aber dann rattert Röttgen ...

 

So weit BILD dir MEINE Meinung … Norbert Röttgen(53) durfte schon morgens auf auf Merkels ARD-Morgenmagazin „MoMa“ losrattern, später auf PHOENIX nochmal im gleichen Ölsardinenöl. Selbstgefällig wie ein Pfau krähte er dann aber doch nur wie ein Hahn auf Merkels Misthaufen in Berlin: „Seine Reden haben immer ein Muster … Er ist im allgemeinen der „Versöhner“ … der „Brückenbauer“ … und wenn’s konkret wird, ist er der „größte Spalter“, den das Land in diesem Jahrhundert (Augendeckel Klapper,Klapper), ähhh… im letzten Jahrhundert gesehen hat“. 

 

Die ebenso selbstgefällige MoMa-Moderatorin gestikulierte als ginge es um einen Pulitzer-Oscar: „Er hat hat ja auch was von einem „Termiiin mit Kim im Februar gesagt …“ Merkels Aussen-August noch selbstgefälliger: Mmmm jaaa, gut … das Allgemeine: Ich bin der Größte, ohne mich gäbe es Hunger und Krieg und Katastrophen … Aaaber, er finde es richtig, dass er an dieser Stelle zur Diplomatie greife … Andererseits könne er im Moment nicht erkennen, wie Trump Kim Jong zur Abrüstung der Atomwaffen im abgeschotteten Land (Nordkorea) bewegen wolle…“

 

Friede seiner PHOENIX-Asche ...

 

Und dann kam alles aus ähnlicher Asche gegen Mittag auf PHOENIX nochmal … Machen wir’s kurz: Merkels ehemaliger Umweltminister und peinlich gescheiteter NRW-Ministerpräsidenten-Kandidat hat die Zeichen der Zeit auch früher „im Moment nicht erkannt“. Gott-sei’s-geklagt. Gott-sei’s-gedankt …

 

 


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