Walter Steinmeier,  Weinachtsansprache (Foto: Screenshot) 

 

 

 

Kniefall 

 

Mein Gott, Walter! Kann denn Kriechen Sünde sein?

 

Von PETER BARTELS

 

Eigentlich wollte unsereiner die Sache ad acta legen: Was kümmerts die Eiche, wenn sich eine Sau dran reibt?! Eigentlich. Aber dann kam der TAGESSPIEGEL. Und dann kam Broder ... Und dann kam der Zorn doch wieder hoch: Wie kommt einer dazu, d I e Deutschen zur Proskynese*, zum Kniefall zu zwingen? Weil er Präsident ist? Ausgerechnet Walter von der Soziweide?? Nein, der Friede sei nicht mit ihm, wie Henrik M.Broder auf ACHGUT zynelte. Der Blitz möge ihn beim Sch … treffen!!

 

Was ist geschehen? Ein SPD-Großkotz der Demokratie wirft sich dem Ayatollah-Großkotz eines Schurkenstaates vor die Füße! Flach. Augen, Nase, Gehirn im Staub. Sogar der (ansonsten linke) TAGESSPIEGEL schnaubte:

 

Die bloße Nachricht regt schon auf. Das deutsche Staatsoberhaupt, Frank-Walter Steinmeier, gratuliert der Regierung im Iran herzlich zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution, „auch im Namen meiner Landsleute“.

 

Die Linken in Berlin listen auf: Sponsor des internationalen Terrorismus … droht Israel mit Vernichtung … leugnet den Holocaust … unterdrückt Frauen … Homosexuelle werden hinrichtet religiöse Konversionen werden mit dem Tod bestraft … Knochen werden gebrochen … Hälse durchgeschnitten … 

 

Wie links der TAGESSPIEGEL ist, zeigt der selbst für gebildete Klippschüler kryptische Begriff „Konversion“. Natürlich hätte das Blattl auch katholisch, evangelisch, ungläubig schreiben können. Aber Konversion vernebelt viel schleimiger. Wiki: „Nullableitung, Nullderivation … bezeichnet in der linguistischen Wortbildungslehre einen Wortbildungstyp … Oder: Konversion (lat. conversio „Umwendung“, „Umkehr“), Konversion (Religion), den Übertritt zu einer anderen Glaubensgemeinschaft …

 

 Links labert links … 

 

Je nun! Ansonsten ist der TAGESSPIEGELT ja deutlich: „Nur Worte? … Nur ein Telegramm? Nur eine Geste? … Das verkennt die Wucht solcher Symbolik! Als die Mullahs im Iran ihr Regime etablierten, endete in Kambodscha gerade die Tyrannei der Roten Khmer. Was wäre gewesen, wenn der damalige Bundespräsident Walter Scheel (Massenmörder) Pol Pot zu einem Jubiläum beglückwünscht hätte? Wo Terror beginnt, endet die Etikette. Und begründet: Der Iran-Vertrag „erlaubt die zivile Nutzung der Atomtechnologie, verhindert aber den Bau von Atomwaffen … 

 

Jau: Für 15 Jahre. Jau: Obama jauchzte: Größte diplomatische Leistung seiner Amtszeit. Trump trat es in die Tonne: Weder Raketenbau, noch Terrorunterstützung war dem „Schurkenstaat“ Iran verboten. Und jetzt Walter von der Soziweide. Das lippen- und rückgratlose Groupie der linksradikalen Anti-Deutschland-Gröhler FEINE SAHNE FISCHFILET   „diskreditiert durch Glückwünsche aus der Feder des Bundespräsidenten. Das Telegramm suggeriert partnerschaftliches Wohlwollen. Steinmeiers Gratulation zu 40 Jahren Islamischer Revolution ist fatal. Das darf Deutschland sich nicht leisten. Der Iran ist ein Schurkenstaat. 

 

.Zum Glück gibt’s Broder

 

 Der Vorletzte Retter von Chestertons Gesundem Menschenverstand, schrieb auf  seiner „Achse des Guten“: Es ist noch nicht lange her, dass unser geliebter Bundespräsident, der Friede sei mit ihm, am Grab von Yassir Arafat einen Kranz niedergelegt, sich verneigt hat. Nach Angaben der deutschen Vertretung in Ramallah war es das erste Mal, dass ein deutscher Bundespräsident den verstorbenen auf diese Weise ehrte, dessen Politik hunderte von Israels und noch mehr Palästinenser das Leben gekostet hat. 

 

Nun hat Steinmeier, möge Gottes Segen ihn auf allen seinen Wegen begleiten, kräftig nachgelegt und den iranischen Ayatollahs zum 40. Jahrestag der Revolution in einem Telegramm (hat der Mann keine email-Adresse?) seine „herzlichen Glückwünsche“ übermittelt. So wie er der Königin von England zu einem Terroranschlag in Manchester kondoliert hat. Diplomatische Routine … Das muss ein Bundespräsident können. Jetzt steht die Frage im Raum, zu welchem Anlass Steinmeier, möge der Herr ihm immer beistehen, wieder gratulieren oder kondolieren wird. Hier ein paar Anregungen unsererseits:

 

  • Am 7. November 1917 übernahmen die Bolschwiki unter Lenin die Macht in Russland. Die Oktoberrevolution war ein voller Erfolg, von den Millionen von Toten mal abgesehen. Telegramm von Präsident zu Präsident …

 

  • Am 20. Oktober 2011 kam der libysche Staatschef Gaddafi  ums Leben. Ein Kondolenz-Telegramm des deutschen Präsidenten an das libysche Volk wäre ein Beitrag, um verlorene Sympathien in Libyen wiederzugewinnen ...

 

  • Am 29. Mai 1994 gab der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR im chilenischen Exil den Geist auf. Ein Beileidsschreiben an Honeckers Enkel Roberto Yáñez, Liedermacher, Maler, Autor, wäre ein kleiner, aber nicht unwichtiger Beitrag im Dienst der deutschen Einheit ...

 

  • Am 14. Mai 1948 rief David-Ben Gurion den Staat Israel aus. In diesem Fall wäre eine Doppelstrategie von Nutzen. Ein Glückwunsch-Telegramm an die Knesset in Jerusalem und ein Kondolenzsschreiben an das Büro der Arabischen Liga in Kairo ... 

 

 

 *Die Proskynese

 

…bestand meist darin, dass sich der Untertan dem Herrscher zu Füßen warf … mindestens auf die Knie ging … sich manchmal auch mit dem Gesicht  nach unten flach auf den Boden legte (Prostration).

Kann denn Kriechen Sünde sein? Mein Gott, Walter … keiner schafft die SPD wie Du!!

 


Kommentare: 2
  • #2

    Bernhardine (Montag, 25 Februar 2019 11:29)

    Glückwunsch zu 40 Jahren Terror: Steinmeier bejubelt die iranischen Mullahs

    Von RAMIN PEYMANI | 25.02.2019

    Seit zwei Jahren ist Frank-Walter Steinmeier nun Bundespräsident. Angela Merkel hatte ihren engen Vertrauten damals für das höchste deutsche Staatsamt auserkoren, und ihr Schachzug sollte sich keine zwölf Monate später auszahlen. Als nämlich nach dem Sondierungsfiasko mit Grünen und FDP eine Bundestagsneuwahl unausweichlich schien, die Merkels Ende als Kanzlerin besiegelt hätte, war es Steinmeier, der seine störrische SPD zu einer Neuauflage der „Großen Koalition“ verdonnerte, um sich bei Merkel erkenntlich zu zeigen.

    Seither ist der 63-Jährige quasi Mitglied der Bundesregierung, was ihm nach unserem Grundgesetz eigentlich verboten ist. Doch das ist ihm offenbar egal. Nur zu gerne flankiert er die Regierungspolitik mit Folgsamkeitsappellen an die Bürger oder Warnungen vor der Gefährlichkeit Andersdenkender.

    Wehmütig erinnert man sich an große Bundespräsidenten, die ihr Amt als Staatsmann ausfüllten. Dank der Rettung durch Steinmeier hat Merkel ihr historisches Projekt der Umwandlung unseres Staatsgebietes in einen alimentierten Lebensraum für die Welt inzwischen vollenden können.

    (:::)

    Zum 40. Jahrestag der „Islamischen Revolution“ übermittelte
    Steinmeier der iranischen Führung „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“

    (:::)

    Hingegen hofiert er als Bundespräsident mit großer Leidenschaft den türkischen Machthaber Erdogan, dem er im vergangenen Jahr nicht nur eilfertig zur Wahl gratulierte, sondern auch den „roten Teppich“ in Berlin ausrollte.

    Ebenso scheint Steinmeier das iranische Mullah-Regime am Herzen zu liegen. Zu Ehren des 40. Jahrestages der „Islamischen Revolution“ übersandte er der iranischen Führung ein Telegramm, in dem er „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“ übermittelte.

    (:::)

    Als Sohn eines Persers, der vor dem mordenden iranischen Regime geflohen ist, kann ich nicht glauben, dass dies auch mein Bundespräsident sein soll…

    Menschenrechtsgegner zu bejubeln, ist als Staatsoberhaupt für mich untragbar. Am 17. Juli steigt übrigens die große Jubelfeier zum 80. Geburtstag des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei. Sie sind doch sicher dabei, Herr Steinmeier, oder?
    https://peymani.de/glueckwunsch-zu-40-jahren-terror-steinmeier-bejubelt-die-iranischen-mullahs/

  • #1

    Bernhardine (Sonntag, 24 Februar 2019 17:34)

    PETER BARTELS: "Mein Gott, Walter … keiner schafft die SPD wie Du!!"

    "Parteipolitische Neutralität
    Im Grundgesetz ist eine etwaige parteipolitische Neutralität des Bundespräsidenten nicht festgeschrieben, jedoch ist eine eher überparteiliche Amtsführung Tradition. Daraus folgen laut Urteil des Bundesverfassungsgerichtes jedoch keine justiziablen Vorgaben für die Amtsausübung, so dass ein Amtsträger das Amt diesbezüglich auch anders führen könnte.[39]

    Unvereinbarkeiten (Inkompatibilität)

    Nach Art. 55 GG darf der Bundespräsident weder der Regierung noch einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes angehören. Er darf ferner kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben und weder der Leitung noch dem Aufsichtsrat eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angehören.

    Nach § 22 Europawahlgesetz verliert ein Abgeordneter die Mitgliedschaft im Europäischen Parlament bei Annahme der Wahl zum Bundespräsidenten."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_(Deutschland)

    DAGEGEN BEHAUPTEN FAKTISCH ALLE ZEITUNGEN:
    "Der Bundespräsident ist zur Überparteilichkeit verpflichtet, seine Parteimitgliedschaft muss er ruhen lassen. Nach dem Grundgesetz darf er auch kein 'besoldetes Amt' und keinen Beruf ausüben."
    Quelle: n-tv.de, cro/dpa
    https://www.n-tv.de/politik/SPD-entschuldigt-sich-fuer-Tweet-article19698289.html
    Samstag, 11. Februar 2017
    "Vor Bundespräsidentenwahl SPD entschuldigt sich für Tweet
    Ein Tweet der Berliner SPD hat kurz vor der Wahl des Bundespräsidenten für Ärger gesorgt. 'Wir freuen uns auf den neuen sozialdemokratischen Schlossherrn', twitterte die Landes-SPD zu einem Foto des Amtssitzes Schloss Bellevue."

    FAZIT: Selbst, wenn der Buprä seine Parteimitgliedschaft ruhen lassen müßte, wäre es nur pro forma, d.h. Augenwischerei.