Maybrit Illner und Manfred Weber, CSU-Kandidat für die EU-Wahlen im Mai (Foto: ZDF)

 

 

I-ahhh Illner

 

 Mana... Mana! Der Goldesel der SPD scheisst wieder!

 

Von PETER BARTELS

 

 Moses flehte einst in der Wüste Sinai: Herr, die Not ist groß, wir haben nichts mehr zu Essen. Da ließ der HERR Manna vom Himmel regnen. Das weisse Honigbrot reichte 40 Jahre bis ins Gelobte Land … Scholz und die anderen SPD-Herren machen es sich einfacher: Sie drehen am Schwanz des Goldesels der Gebrüder Grimm. I-ahhh!! Und schon scheißt er Grundrente, Bürgergeld, Mindestlohn und eine Schwarze Null auf’s rote Leichentuch. Der BILD-Kritiker wieherte nächtens in die Laptoptasten: Mana Mana …

 

 Thema bei „Maybrit Illner“, der Roten ZDF-Nonne: „Die fetten Jahre sind vorbei – wofür ist noch Geld da?“ Erstmal waren lauter handverlesene Experte da. Und jeder wußte wie immer alles besser. Hinterher… 

 

EXPERTE Olaf Scholz (60), SPD-Bundesfinanzminister: „Wir können uns fast alles leisten, aber nicht alles gleichzeitig.“

 

EXPERTE Manfred Weber (46), CSU-Spitzenkandidat  für die EU-Katastrophe im Mai: „Das Geld wird weniger, die SPD muß sagen, wie das gehen soll.“

 

EXPERTIN Katrin Göring-Eckardt (52). Die GRÜNE Beinah-Pastorin : „Jedes 5.Kind lebt in Armut … man muss sich schämen. „Geld her!“ 

 

EXPERTIN Carolin Roth (34), Wirtschaftsjournalistin. 12 Jahre Business Channel („CNBC“), London: „Harte Zeiten, nur noch 1 % Wachstum.“ 

 

EXPERTE Clemens Fuest (50), Ifo-Wirtschaftsinstitut: „Jetzt herrscht großes Gejaule, die Politik hat sich zu stark aufs Verteilen konzentriert.“

 

Die Schwäbische Hausfrau

 

Bräsig wie Buddha brabbelt der Finanzminister überm Kleinst-Krawattenkaro:

„Wir werden gute Steuereinnahmen haben und die Priorität darauf setzen, dass Deutschland zusammenhält.“ Dann lobt er sich und die SPD-Grundrente: „Nicht nur für 100 000, sondern für drei bis vier Millionen Bürger.“ Die SED-Geschulte  Rote ZDF-Nonne Maybrit, (oben Safari, unten breite US-Kavallerie-Biesen, nicht gelb, aber weiss), denkt an die schwäbische Hausfrau: „Was wird das wieder kosten?“ Der Sozi-Minister bellt, wie erwischt: „Nicht so viel wie andere denken.“ Fakten? Fehlanzeige! Also Fiktion …

 

Bei der CSU-Mütterrente kennt er sich besser aus: „Die Mütterrente hat mehr gekostet, als die Grundrente kosten wird.“ Dann wieder mit voller Wucht in die rote Wolke: „Es muss Konsens sein, dass jeder mit seiner Leistung Respekt verdient.“ Grundgütiger, wer will das nicht …

 

Carolin Roth, die aparte Finanzexpertin mit dem bordeauxroten Pulli überm zarten Dekolleté, hat eine Idee, wie man Infrastruktur u n d soziale Wohltaten „kann“: Weg mit dem deutschen „Eitelkeitsprojekt Schwarze Null“: „Warum muss man denn immer so sparen?“ Vielleicht weil alle dachten, der badische Finanzminister Schäufele ist mit einer schwäbischen Hausfrau verheiratet!?!

 

Soli weg! Sektsteuer auch ??

 

Finanzfachmann Fuest hat auch eine Forderung: „Der Soli muss weg … Längst überfällig … Die Politik hat’s versprochen.“ Herrje, doch erst vor knapp 30 Jahren, Herr Fuest; die Sektsteuer für des Kaisers Kriegsmarine ist schon fast 100 Jahre her, also bitte!! … Ernster dann allerdings Fuest‘s „düsterste Prophezeiung“ : „Wir stehen vor einer Revolution. Wenn der selbstfahrende Truck kommt, werden Hunderttausende von Truckfahrern fragen: Was wird aus mir? Und: „Der Standort Deutschland ist kein Selbstläufer mehr. Wir müssen den Mittelstand stärken.“ … Jawoll, der Herr, aber das tut die FDP doch schon seit Jahren!! Meinungsumfrage letzter Stand: 8 Prozent …

 

Die Wirklichkeit heißt …

 

 … Daniel Turek, Logistiker, Berliner Charité, outgesourct, Lohn gedrückt, netto 1350 Euro, zwei Kinder, die Frau ebenfalls Vollzeit. Kantine? Stulle von daheim. Seine Rechnung:  12 Euro Mindestlohn? Mindestrente! Dem netten Mann wird blümerant: „Ich müsste aufstocken.“ Oder Pfandflaschen sammeln … 

 


Kommentare: 1
  • #1

    DR. Roland Quinten (Samstag, 23 Februar 2019 15:08)

    Ich zahle doch gerne weit mehr als die Hälfte meines Einkommens an Steuern und Abgaben in diesem Land. Man muss schließlich auch sehen, was man dafür bekommt: Marode Schulen, Funklöcher noch und nöcher, Polizei, die sich in bestimmte Bezirke, in denen unsere ausländischen Freunde das Sagen haben, nicht mehr traut, Straßen und Brücken in einem erbärmlichen Zustand und in den Städten eine multikulturell-bunte Bevölkerung, die sich offensichtlich sehr wohl in unserem Land fühlt. Da geht's einem selbst doch auch gut!