BILD zeigt ZDF: Paul Ziemiak (CDU), Hubertus Heil (SPD): Nie-Arbeiter vs. Nie-Arbeiter. Mitte: Maybrit Illner

 

 

 

 

Heil Hubertus!

 

Rentner, Rente, Ratatazonk: Weg sind die Alten vom Balkon!!

 

Von Peter Bartels

 

Die Rote ZDF-Nonne war wieder da: Maybrit Illner. Sie ist zwar erst 54, nähert sich aber trotz liebevollster Maske unbarmherzig dem Point of no return, den unsereiner Gottseidank längst hinter sich hat: „Mehr Rente – was sind uns die Alten wert?“ Und – gelernt ist gelernt - im Roten SED-Kloster Leip’sch: Sie hatte lauter Räuber der Republik  in der Runde. Fast nur, jedenfalls …

 

Fangen wir mit dem „Gesunden Menschenverstand“ an, also mit Josef Nyary, dem vorletzten Gerechten vom Stamme Chesterton derer bei BILD. Der Starkritiker subsumierte hinterher kühl die Fakten:

 

  • HUBERTUS HEIL (46), SPD-Arbeits- und Sozialminister, von der Uni direkt in die Politik … Berufserfahrung: NULL.
  • PAUL ZIEMIAK (33), CDU-Generalsekretär, von der Uni direkt in die Politik … Berufserfahrung: NULL.
  • ELISABETH NIEJAHR (53), „Wirtschaftswoche“. Von der Uni direkt Medien. Weitere Berufserfahrungen: NULL. 

 

Um zunächst mal nur die „3 von der Zankstelle“ zu nennen, die sich bekloppen sollten, es aber dann doch nur bei den üblichen Molotow-Wattebäuschchen beließen. Heil will mit 1000 Euro Garantie eine Art „Gerechtigkeitsrente“ für alle. Paul, der geborene Pole (Gdunsk! Ja, ja, ich weiß: Danzig!) plärrte: „Der eine arbeitet Vollzeit und hat später 1000 Euro Rente, der andere arbeitet Teilzeit, hat später nur 500 Euro, aber dank Heil dann ebenfalls 1000 Euro. Was ist daran gerecht?“ 

 

Hubertus, Kinn bis zum kleinstkarierten Windsorknoten, grinst: Ich kämpfe für „hart arbeitende Frauen“ … für „Gleichstellung“ … für „Leistungsträger …“ Applaus. Applaus. Und: „Sogar einige aus der Union sagen mir: Du bist auf dem richtigen Weg!“ ... „Lass dich nicht beirren!“ … Heil Hubertus!! Und Nyary seufzt nächtens in die Laptop-Tasten: „Namen nennt er natürlich nicht.“ Ach Jupp, am Freßfeuer der Republik plaudern sie angeblich ja sogar mit der AfD, verehrter Kollege der Nacht … 

 

Applaus! Applaus!

 

Paul Ziemiak platzte  in die Wolken von Heils Himmel: „Ihr Vorschlag geht an der Sache vorbei!“ Der Heilsbringer konterte grinsend: „Wir möchten den Koalitionsvertrag ernst nehmen!“ Paul klapperte mit den Basedow-Augendeckeln: „Wir sind uns im Ziel ja einig, aber am Weg müssen wir noch arbeiten.“ Applaus. Applaus. Dann aber: „Wir sprechen die ganze Zeit über das Ausgeben von Geld … aber am Ende muss jemand die vielem Milliarden bezahlen. Entweder die Beitragszahler oder die Steuerzahler! Daran müssen wir arbeiten!“ 

Arbeiten? Was ist das denn?? Der mopsfidele Hubertus wieder mit den unvermeidlichen „Gebäudereinigerinnen“ (deutsch: Putzfrauen) und den Floristinnen (deutsch: Blumenbinder), die natürlich für die zusätzliche 450 Euro nicht „überprüft“ werden müssen, ob sie die „Heilsrente“ überhaupt brauchen: Weil der eigene Knacker richtig Rente macht … Oder weil Opa eventuell ein Mietshaus hinterlassen hat ... Heil will lieber Steuern für Reiche. Und läßt sich von SPD-Glatze Scholz loben: Volle Unterstützung … gute sozialdemokratische Politik … Um selbstgefällig aus dem Windsorknoten zu heucheln: „Kein Wahlkampf … Menschen helfen!“

 

Ziemiak, blassblaues, offenes Streifenhemd, warnte vor einem „Überbietungswettbewerb“, waffte den Minister an: „Sie entfachen eine neue Neiddebatte! … Wir müssen das Geld verdienen, das wir ausgeben.“

Nie-Arbeiter gegen Nie-Arbeiter, Streit: Abbeit! Lacht da jemand auf dem Bau?

 

Es war auch richtiges Prekariat (Absteiger) da, bei der ZDF-Nonne: Maria Loheide (60) hat Sozialarbeit - immerhin - studiert. Das blasse Muttchen mit der großen Brille und den noch grösseren Orangeblüten auf dem dunklen Fummel, ist im Vorstand des „Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung“: Gerechtigkeit … Mindestlohn … Soviele reiche Zahnarztwitwen gibt’s ja gar nicht … 

 

Nach der „Absteigerin“ die richtigen Prekariate: Gudrun Weißåmann, eigentlich „Gebäudereinigerin“, trotzdem im Bezirksvorstand der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Bochum … Uuund Heike Debertshäuser, Rentnerin aus Thüringen. Die nette Kugel mit dem rosarot toupierten Kahane-Kopf leitet die Ilmenauer Initiativgruppe des Vereins geschiedener Frauen.

 

Rente: 649€ oder 967€… 

 

Die eine klagt, dass sie nur 649 Euro Rente, einen kranken Mann, die Wohnung fast abgezahlt, aber nichts gegen eine „Bedürftigkeitsprüfung“ (CDU) hat. Das Kahane-Doubel mit dem großen Pflaster am Kinn, klagt, dass sie nur 967 Euro Rente hat, deshalb auf Kultur, Kunst, Studium (Philosophie!!) verzichten muß. Sie kämpft deshalb für DDR-Frauen, denen man bei der Scheidung entscheidende Rentenpunkte  klaute… Ratatazong, Ratatazong: Weg sind die Alten vom Balkon.

 

Grundgütiger, womit man heutzutage alles Flaschenpfand sammeln kann .,.

 

Zum Glück sind aber auch noch „Neutrale“ da ( der Jupp nun wieder!!): Elisabeth Niejahr bleistiftweise. Die Journalistin mit dem wässrigen Blick begöschert:  „ ALTERSARMUT  ist im Moment in Deutschland KEIN großes PROBLEM“ … „Aber das wird sich bald ändern, denn in Ostdeutschland gehen jetzt die Wendeverlierer in Rente, die nur wenig in die Rente einzahlen konnten … Uuund: „Herr Heil sollte nicht nur Respekt vor den 2,3 Prozent armen Rentnern haben, sondern auch vor den Konjunkturprognosen - die Zeit der vollen Kassen geht zu Ende.“ 

 

Flaschenpfand-Rentner aller Bundesländer, laßt die Pullen im Papierkorb. Hei-ne-rich, der Wagen bricht, am Ende von Merkels und Altmaiers Tunnel brennt das rote Licht ...

 

Wer soll das bezahlen ...

 

Sarna Röser (31), die schwer hübsche, aber leicht pummelige Unternehmertochter ist Bundesvorsitzende des Verbandes „Jung Unternehmer“. Sie wird, wie der BILD-Jupp weiß, mal das Familienunternehmen (Betonwerk) übernehmen. Und die lila  gewandete Sarna mit dem Kastanienhaar droht: „Die Rente mit 63 kostet jetzt schon 1,7 Milliarden mehr. Man kann der jungen Generation nicht noch mehr zumuten, ohne dass vorher die Bedürftigkeit geprüft wird. Eine tickende Zeitbombe: Wer soll das bezahlen ...“

 

Zwischendurch immer wieder die Rote Nonne Illner. Diesmal wenig Fliegenfängerei, aber immer wieder mal schiefer Schäkerkopf mit schrägem Blick. Sie läßt die rote Katze aus dem Sack: Kann die Rente einen deutschen Trump verhindern? Und schon saß die AfD wieder am Tisch, obwohl sie nicht da war. Zum Glück winkte die wässrige Elisabeth ab; NEIN! Maybrit Illner: „Aber wir haben doch die EU im Mai, drei Wahlen im Osten“. Und zitiert wieder den hanseatischen Sozi: „Die fetten Jahre sind vorbei! Wer also löst den Knoten?“ Vielleicht der Alexander von der AfD,

Frau Oberin …

 

Fazit:

  • Nyary übertrieb: Talk der Kategorie „Handkante“.
  • Unsereiner seufzt: Wiedermal nichts versäumt … 
  • ZDF-Nonne droht: Nächste Woche: Gleiche Stelle, gleiche Welle …

Kommentare: 1
  • #1

    Gorzitze (Freitag, 08 Februar 2019 21:01)

    Wunderbar und wahrhaft geschrieben....als Gesundheitsminister sollte Hubertus Heil als Vorbild....seine Adipositas – Wikipedia bekämpfen.