Matthias Matussek (2)

Mit diesem Foto auf der Titelseite keilte das Hamburger Abendblatt gegen seine Leser. Springers Leitspruch:  "Die Welt mit der Heimat im Herzen umarmen" ist längst vergessen.  Der große Verleger ist lange tot. Sein Abendblatt gehört Funke und siecht halbtot dahin...

 

 

 

 

 

 

 

Hamburger Abendblatt

rotiert mit Rotary

 

 

Von PETER BARTELS

 

Haben Gesichter was mit Intelligenz zu tun? Gut, gut, lieber Gott, ich hör‘ ja schon auf!! Dabei müssen die glücklichen Eltern Iken mal viel Hoffnung in das Söhnchen gesetzt haben, tauften sie es doch „Matthias“!! Und das ist immerhin der Berichterstatter  der größten Story  der Menschheit - der Geschichte Jesu. Na ja, Matthäus war ja auch immer dabei. Was der Matthias vom Hamburger Abendblatt von der Geburtstagsfeier des SPIEGEL-Matthias nicht mal mit einem Zeiss-Spectiv belegen konnte…

 

Trotzdem exilierte er den Ex-SPIEGEL-Star  ins Reich des Bösen. Inzwischen exekutieren ihn nicht nur seine Redakteure längst im Reflex regelmäßig als „Nazi“ …Zwei hirnerweichte Freigänger des Kuckucksnest Germoney fingen damit an: Der restlos unbegabte SPD-Klampfer Reinhold Beckmann (zum Glück schon 63) und die noch unbegabtere ZDF-Humorbrechstange Jan Böhmermann (leider erst 38). Weil Matussek seinen „65.“ mit alten und neuen Freunden feierte. Eine 148 Jahre alte  CDU-Dame war auch da (Knips!), die heuer zuweilen für die AfD Honneurs macht. Und natürlich ein  verruchter „Identitärer“, also Nazi. Der Abendblatt-Matthias und seine alerten Appendixe lieferten jedenfalls die Nazi-Naschereien zum Nachtisch: Schlagzeile: „Was ist nur aus Ihnen geworden, Herr Matussek?

 

Und seufzte aus der Tiefe der Mülltonne: „Er war der Kulturchef des „Spiegel“. Heute ist er "gefährlicher Bürger"… Ein „führender Kopf einer neuen Rechten“ … Hassfigur, menschlicher Sandsack … Der gefeierte Matussek stand kürzlich bei der Merkel-muss-weg-Demo in Hamburg auf einer Bierkiste und ‚skandierte Lügenpresse‘. War das klug? … Dann von Matthias zu Matthias die scheinbar besorgte Dr. Jekyll-Frage: „Sind Sie der Michael Kohlhaas des Journalismus?“. Jetzt schrieb  Mr.Hyde dem „Feigenblatt der Nazis“ einen  Brief:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Matussek,

 

als Mitglied des Rotary-Clubs Alstertal, in dem ca. 70 Hamburger Multiplikatoren aus Wirtschaft, Politik und Kultur Mitglied sind, würde ich Sie gern für einen Vortrag in unserem Club gewinnen. Ich mag den Streit und die Debatte – und das zumindest verbindet uns.

 

Wir treffen und jeden Montag um 13 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten und würden Sie zunächst zum Essen einladen. Darauf würde dann ein zirka 20 minütiger Vortrag zum Thema Ihrer Wahl, etwa zu White Rabbit, folgen. Das Meeting endet zuverlässig um 14.30 Uhr.

 

Hätten Sie im Juni (17. Oder 24.) Zeit und Lust auf einen solchen Vortrag? Ich würde mich freuen

 

Herzliche Grüße

Matthias Iken

 

Das Abendblatt hat mit geschossen …

 

 

Matthias Matussek ist nicht nur ein  gläubiger Kathole wie einst der Heide Chesterton, er ist auch ein wohlerzogener Knigge-Kadett. Und antwortete postwendend …

 

 

 

 

Lieber Herr Iken, 

 

dass Ihre Redaktion eine vernichtende Überschrift über unser ansonsten faires Interview gesetzt hatte, habe ich verziehen. Dass sie nun die Treibjagd gegen mich fortsetzt, nicht. 

 

In ihrem jüngsten Artikel über rechtsradikale Demonstrationen werde ich als “bürgerlicher Anstrich für Rechtsradikale” bezeichnet, und mein Auftritt auf der (im Interview besprochenen) “Merkel muss weg”-Demo einer auf einer rechtsradikalen Kundgebung. Das ist widerlich. 

 

Mein Redetext steht im Netz (und auf meiner Homepage), sie werden dort konservative Widersetzlichkeit, aber nichts Rechtsradikales finden.

 

Womöglich wissen Sie nicht, dass es bereits ein Musik-Video aus Antifakreisen gegen mich gibt, in dem eine Auftragskillerin auf mich angesetzt wird. Text: “Und fällt ein Rechter, dann ist das Geheule groß”. Falls mir was passiert, hat das Abendblatt mitgeschossen, um Tauber zu zitieren. 

 

Die Antwort auf Ihre freundliche Einladung zum Rotary-Club, wo ich einst über mein Deutschland-Buch gesprochen habe, und die ich jetzt erst zur Kenntnis genommen habe, erübrigt sich daher wohl.

 

Hier das Video, damit Sie wissen, worüber ich schreibe 

https://youtu.be/SJv_zktIepk

 

Bitte korrigieren Sie den Eindruck, ich sei ein bürgerliches Feigenblatt für Nazis, denn die sind zum Abschuss frei gegeben.

 

Mit freundlichem

Ihr Matthias Matussek

 

 

Zu guter Letzt …

 

FREUND Hans Breit schrieb auf Messenger, nachdem er Matusseks „Nazi-Bekenntnis“ auf diesem Blog gelesen hatte: „Wenn ich mich an die Aussagen meiner Eltern und Großeltern erinnere, kommt es mir vor, ich befinde mich in der Zeit des Jahres 1933 …“. 

 

Unsereiner antwortete ihm: Es  i s t  1933 !!