Brennender Regen

Das linkische Männeken heißt Paul Ronzheimer (34), wie sein Freund, BILD-Chefredakteur Julian Reichelt (40), eigentlich Giftgas-Experte für Syrien. Zur Zeit qualmen ihm die Socken im Hotel in Brasilien; Epigonen des legendären BILD-Totengräbers "Kaischi" Diekmann (55)

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Jahre wieder

 

Von GABY RÖHR

 

FOCUS: „Flammenhölle Amazonas: Brände zerstören Brasiliens grüne Lunge …“

MERKUR:  „Am Amazonas wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren ….“

BILD: „Brasilien … lichterloh … Die schlimmsten Feuer aller Zeiten …“

WELT: „Brasilien brennt. Und der Präsident zündelt“

 

Feurio! Tatütata! Die deutsche Journaille hechelt im hysterischen Panikrausch.Wollüstig wird Amazoniens Feuer quer durch die Postillen zelebriert, bis die Schuhsohlen schmelzen (BILD). Jair Bolsonaro (64), seit Anfang Januar Präsident von Brasilien, ist der Feuerteufel.  Natürlich ein Konservativer. Also Rechter. DAS Feindbild links-grüner Schreiberlinge. Eigentlich schon Nazi; war da nicht schon immer was mit Martin Bormann? ER himself?? Weiß der Goebbels …

 

Es ist Trocken-Zeit und damit Feuer-Zeit. Am Amazonas brennt es wie jedes Jahr zwischen Juni und September. Immer schon! Aber derart endzeit-panische Reaktionen links-grüner Gestalten gab es früher nicht. Die ehemals sozialistische Regierung Brasiliens konnte weitestgehend unbehelligt agieren. Sozialistische, GRÜNE  Feuer brennen  anders… Es ist Wahlkampf in Germoney. Und im Osten verglühen gerade die Sozis … Die GRÜNEN haben da nie richtig Feuer gefangen … Also: Nun Wähler steht auf und Feuersturm brich los … Fache die German Ängst auch an der Elbe an. Schirokko, Passat, Ninja pustet endlich den Osten wach, Hurricane komme, Taifun, Tornado helft …

 

 Bolivien brennt nur sozialistisch ... 

 

Doch Boliviens Präsident Evo Morales (59) ist im Gegensatz zu Brasiliens Bolsonaro ein gestandener Sozialist. Auch er lässt abholzen und brandroden, auch er plündert die natürlichen Ressourcen zur Stärkung der Wirtschaft seines Landes. Aber ihn trifft keinerlei Kritik, obwohl ähnlich politisch agierend wie sein brasilianischer Amtskollege Bolsonaro. Merke: Alle Menschen sind gleich, nur Sozialisten sind gleicher…

 

Es brennt bereits seit Wochen auf dem südamerikanischen Kontinent. Heftig und verheerend, von links-grünen Klimatisten unbeachtet. Doch plötzlich landet das Thema auf dem schnappatmenden medialen Tableau. Und siehe da, just passend zum Treffen der G7 - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, USA - im südwestfranzösischen Biarritz. Zufall?!! Emmanuel Macron (41), Frankreichs First Altenpfleger, reagiert jedenfalls prompt. Die Brände in Brasilien seien eine internationale Krise und „dieser Notfall“ solle als erste Priorität auf dem Gipfeltreffen besprochen werden. Er twittert: "Unser Haus brennt. Wortwörtlich".  Und Angela Merkel (65), nationalhymnische Zitterpartie, erklärt, Macron habe Recht, man könne nicht schweigen und wiederholt nachdrücklich "Unser Haus brennt."

 

Brasilien „Unser Haus“ ?!! Anmaßend, selbstherrlich, überheblich! Aber so kennt man sie, die globalisierenden EU-Schranzen! Und Macron zwitschert unbeirrt weiter, der Amazonas-Regenwald „die Lunge des Planeten“(!), der 20 Prozent unseres Sauerstoffs produziert, steht in Flammen… #ActfortheAmazon

 

 Lunge der Welt? Nicht mal für Brasilien …

 

Der Regenwald - „grüne Lunge des Planeten“ - dieser hochdramatische Begriff geistert durch sämtliche ökosozialistischen Traktate. Aber das macht es nicht wahrer. Zwar bindet der Regenwald C02 und setzt Sauerstoff frei, aber für pflanzliche Atmungs- und Zersetzungsprozesse wird der Sauerstoff wieder verbraucht! In warmen Gebieten, wie dem Amazonas-Gebiet, laufen die Verrottungsprozesse der Blätter und alten Bäume durch die hohen Temperaturen beschleunigt ab. Das erfordert ein erhöhtes Maß an Sauerstoff. Die Vermutung geht mittlerweile dahin, dass die Sauerstoff-Bilanz des Regenwaldes nicht ausgeglichen sondern sogar eher negativ ist. Regenwald - grüne Lunge des Planeten? Vergiss es!

 

Präsident Jair Bolsonaro ist not amused. Für ihn sind die brasilianischen Regenwald-Feuer eine innere Angelegenheit. Er verbittet sich eine Einmischung, im Übrigen zeige Macron eine "kolonialistische Denkweise". Und "Ich bedaure, dass Präsident Macron versucht, eine interne Angelegenheit Brasiliens und anderer Länder der Amazonasregion zum eigenen politischen Vorteil zu instrumentalisieren". „Der sensationalistische Ton, mit dem er sich auf den Amazonas bezieht, löst das Problem nicht."

 

Bolsonaro pflegt auch ansonsten einen klaren, offenen Duktus. GröKaz Merkel bekam auch schon ihr brasilianisches Fett weg. Nachdem Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) angekündigt hatte, Fördermittel ihres Ministeriums auf Eis zu legen angesichts der verstärkten Abholzung des brasilianischen Regenwaldes, fand der Brasilianer deutliche Worte: "Ich möchte auch der geliebten Frau Angela Merkel eine Nachricht hinterlassen: Nehmen Sie diese Knete und forsten Sie Deutschland wieder auf, ok? Dort ist es viel nötiger als hier.“ Wenn es nach den rot-grünen Geschwatzhubern geht, stirbt der deutsche Wald schon wieder … Ozonloch, hilf! Rinderwahn, wann kommst du? Schweinepest, erlöse uns …

 

Volle Deckung, die Zitter-Zauselin kommt …

 

Merkel, Deutschlands First Zitter-Queen, ließ derweil sybillinisch verlauten: „Ich habe angekündigt, dass ich ihn (Bolsonaro) nächste Woche anrufen werde, sodass er nicht den Eindruck bekommt, dass wir gegen ihn arbeiten.“ Merkelsprech übersetzt: wir arbeiten zwar gegen ihn, er darf uns nur nicht auf die Schliche kommen… Aber er wird, Angela, er wird!!

 

Doch wie immer, cui bono – wem nützt das hitzige Öko-Theater? Macron kommen Brasiliens Brände gerade recht, um mit dem Kippen des Mercosur-Freihandels-Abkommens zu drohen. Er steht im eigenen Land mächtig unter Druck. Frankreichs Landwirte sitzen ihm im Nacken. Sie wettern gegen die Freihandelsvereinbarung und sehen ihre eigenen Interessen in den Hintergrund gedrängt. Im Gegensatz zu ihnen würde Brasiliens Agrarindustrie durch einen verstärkten Absatz von Rindfleisch und Sojabohnen profitieren.

 

Und GröKaZ Merkel? Sie findet sich mit steuergefülltem Spendier-Säckel immer in vorderster Front, wenn es was zu retten, zu unterstützen, zu helfen gibt. Global, versteht sich, ausschließlich global! Oberlehrerhaftes Einmischen, Bevormunden, Globalisieren…Merkel, wie sie leibt und zittert. Deutsche Interessen? Ach was! Merkel hält am Mercosur-Abkommen fest. Schutz der einheimischen, deutschen Landwirtschaft passt nicht in ihre grün-linke Gedankenwelt. Warnungen deutscher Landwirte "Mercosur ist Verrat an den deutschen Bauern!" ? Egal! Wir retten jetzt den brasilianischen Regenwald!

 

6.902 Feuer in Angola … 3.395 im  Kongo …

 

Nur: Verheerende Brände gibt es auf der ganzen Welt. Brasilien steht beim Ausmaß der Brände lediglich an dritter Stelle. Mit Abstand ganz vorne beim Flammen-Inferno rangieren Angola und die Demokratische Republik Kongo. NASA Satelliten ermittelten innerhalb von 48 Stunden 6.902 Feuer in Angola, 3.395 im Kongo und 2.127 in Brasilien. Kein ungewöhnliches Phänomen für Zentralafrika, aber wen interessiert´s? Merkel?  Als Begründung für die Aufnahme weiterer „Gäste“ vielleicht dann doch noch irgendwann… bald … jetzt !!

 

Sachsen paß‘ auf deine Weinberge in Meißen auf … Brandenburg auf deine Märkische Heide … Thüringen auf deinen Wald … Und immer daran denken: Nachts, wenn der Feuerteufel der GRÜNEN, SED-ROTEN und SPD-UNTOTEN  kommt … Und Merkel erst !!

 

 

BILD barmte bei diesem Foto: "Wie die Holzfäller-Mafia den Regenwald zerstört..."

 

 

Es ist immer traurig wenn ein Baum stirbt, wie Alexandra schon vor "148 Jahren" sang: "Mein Freund, der Baum, ist tot... Er starb im frühen Morgenrot...". In Brasilien verbrennen die Riesen seit Jahrtausenden jedes Jahr. Die Erde drehte sich trotzdem immer weiter...