Verbotsrausch & Freiheitsekel

"Schwachsinn"... "Idiotisch"... "Erbärmlich"... Die Reaktion im Netz auf dieses WDR-Männeken...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle 11 Minuten verliebt 

sich ein Simpel auf ARD-Ship

 

Von PETER BARTELS

 

Simpel? Ein einfältiger Mensch, der nichts rafft … Offensichtlich lateinischen Ursprungs … Gerne breit hessisch: "Ei, was bist dann du für’n Simbel?! Dummkopf…” So weit Wiki. So nah unsereiner: Idiot!! Bei der ARD heißt Lorenz Beckhardt. Und sieht auch noch so aus. Jedenfalls  will er den Deutschen Fleisch, Fahren und Fliegen verbieten. Damit sie  endlich die richtige Partei wählen…

 

In einem WDR-Kommentar für den Zwangsgebühren-Abkassierer ARD forderte er: „Macht Fleisch, Auto fahren und Fliegen so verdammt teuer, dass wir davon runter kommen. Bitte! Schnell! Dann wählen wir auch Euch alle!" Dagmar Rosenfeld, die neue WELT-Chefredakteurin: “Bei der ARD verliebt sich alle elf Minuten ein Kommentator ins Verbieten” Der alte WELT-Chef Ulf Poschardt schrieb gleich einen ganzen Kommentar: „Verbotsrausch im WDR – der neue Freiheitsekel“.

 

Man muß kein Fan von Ulfi sein. Immerhin hat der junge Mann (52) Axel Springers geliebte Polit-Postille WELT mit um die 60.000 Stückerl zum Beipack für Postboten werden lassen. Jetzt hat  dieser Ulf einen Kommentar geschrieben, der auch alte weisse Männer gebührenden Beifall abverlangt. Auszüge:    

 

Marktwirtschaft und Wettbewerb sind den Deutschen suspekt. Es sei denn, ein Verbieterwettbewerb fordert ihre autoritären Sehnsüchte heraus. Im Augenblick fabulieren sich Teile des medialen Establishments in eine Art Verbotsrausch hinein, dessen vorläufiger Gipfel am Montagabend  … als „Tagesthemen“-Kommentar lief.

 

Entmündigung vor laufender Kamera

 

Wer anders als der fichtengrüne WDR konnte uns diesen herzergreifenden Kommentar präsentieren, in dem ein Herr, anstatt seine Schuldbuße im Beichtstuhl oder bei den Anonymen Konsumisten abzuleisten, zur besten Sendezeit sein Innerstes entblößte.

 

Dieser Kommentar – dank Social Media auch für längst verlorene Zuseher der Gesinnungslyrik genießbar – markiert in seiner Sentimentalität einen bewundernswerten Höhepunkt. Da gesteht ein optisch eher erwachsener Mann, gebührenfinanziert, dass er sein Leben nicht im Griff hat. Dass er weder richtig konsumieren, noch essen, noch reisen, noch Entscheidungen treffen kann.

 

Er entmündigt sich vor laufender Kamera und kompensiert diese „shortcomings“ mit einer Übersprungshandlung, in der er alle Zuschauer mitentmündigt und in sein Alltagsscheitern eingemeindet. Um dann einen autoritären Verbotsstaat zu fordern, damit – echt jetzt! – wir ALLE dann die Verbotsparteien wählen.

 

Der Trick der Verbots-Verklärer

 

Man kann nur vermuten wie Redaktionen ticken, in denen so ein ebenso abgefahrener wie stammtischtauglicher Kommentar für sendereif gehalten wird. Er steht als Meisterwerk nicht alleine auf weiter Flur, sondern ist Teil einer Verbotsverklärung, die von jenen formuliert wird, die zu vernünftigen, mit ihren Werten und Ideologien passenden Lebensentscheidungen nicht in der Lage sind. Anstatt sich zu bekehren, bekehren sie andere. Sie paternalisieren uns Zuschauer. Mit diesem Trick haben schon mittelmäßige Mobilitätsexperten und Chefredakteure, die sich auf der Autobahn nicht beherrschen können, ein Tempolimit für sich gefordert, mit dem dann auch die Mündigen mitbestraft werden. Die Mündigen sollten sich wehren. Sie bezahlen so was schließlich mit.

 

Eis in LA, Steak in NY

 

Applaus-Applaus! Nicht, weil Poschardt Porsche fährt; auch unsereiner fuhr seinen Turbo fünf Jahre, statt des Sabine versprochenen einem  Jährchens. Und auch unsereiner hat sich seinerzeit über die notorischen Linksfahrer mit Tempo 80 die Krätze geärgert. Was der junge Mann von WELT mit dem offenbar wiederentdeckten Gesunden Menschenverstand allerdings vergißt: Alles fing mit dem Rauchverbot selbst in den kleinsten Kneipen an. Auch beim „Duft der großen weiten Welt“ geiferten am lautesten jene, die den Entzug allein nicht schafften. Also mußte das VOLK mithelfen,  ebenfalls aufhören mit Qualmen und Paffen. 

 

Die Nichtraucher starben wie vorher weiter an Lungenkrebs. Die Raucher wurden trotzdem an die Luft gesetzt. Nur das HB-Männchen Helmut Schmidt ging in die Luft, qualmte auch im Fernsehen weiter … Die Kettenraucher und Verbots-Abnicker vom Bundestag haben  im Reichstag längst ihre Raucher-Ecken … Und die übrigen GRÜNEN Verbots-Verklärer fahren weiter im Dienst-Diesel zum Flughafen. Weil sie ja  zum Klima-Kucken auf die Malediven fliegen müssen … Oder zum Selfie-Eisbecher nach Los Angeles … Oder demnächst zum heimlichen Steak nach New York …

 

Die Gedanken sind frei? Noch … Nicht mehr lange? Die GRÜNEN schaffen auch das!! Merkel? „Mir doch egal…“