„Lebensgefährlich“

Bei BILD verbrannte schon damals die Erde, beim "Spiegel" soff sie etwas später ab. Leider gab es damals nicht die GRÜNEN, die Heilige Greta - die Welt wäre heute gerettet ...

 

 

 

 

 

 

Dicke Füße?

Klimawandel !!

 

Von PETER BARTELS

 

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“ … Peter Alexander knödelte die Operetten-Weisheit von Johann Strauß 1962. Ein paar Jahre später, am 8. August 1975 alarmierte BILD Deutschland: „40 Grad Hitze, Jetzt wird das Wetter lebensgefährlich“… Heute, 44 Jahre später stöhnt der Grappa-Grufti von eben dieser BILD: „Die Höllen-Hitze läßt unsere Füße anschwellen“ … Es ist kein Sommer mehr, es ist die Hölle.“ 

 

Immerhin räumt BILD-Postbote Wagner ein: Vielleicht hat mich die Hitze verrückt gemacht“ … Auf jeden Fall final vergesslich, Franzl. Die Kollegen Anno dunnemals dröhnten schon damals: „ Sonntag wird der heißeste Tag in diesem Jahrhundert. Der Hitzerekord am 23. Juli 1911 in Jena: 39,9 Grad … Gestern wurden vom Zentralwetteramt in Offenbach fünf Zentimeter über dem Boden 40 Grad gemessen …“

 

 Die geistig etwas jüngeren Kollegen des Alten Weissen Mannes Wagner leiden natürlich noch nicht an Alzheimer, nur an Legasthenie, Leseschwäche, genauer Faulheit. Sie schreien: 

 

„Deutschland glüht, die Hitzerekorde fallen im Minutentakt. In rund 20 Städten wurde heute die 40-Grad-Marke geknackt. Absoluter Spitzenreiter: Lingen,  niedersächsische Kleinstadt. Zuletzt maßen Meteorologen dort am späten Nachmittag 42,6 Grad! Dabei hatte erst am Mittwoch die Stadt Geilenkirchen (NRW) mit 40,5 Grad einen Hitzerekord aufgestellt.“ …  

 

Das hat es noch nicht gegeben …

 

Um dann mit dicken Füßen zu stöhnen: „Ein Ende ist nicht in Sicht: „Morgen werden zum dritten Mal in Folge 40 Grad erwartet“ sagte DWD-Wetterexperte Dominik Jung zu BILD. „Das hat es noch nicht gegeben.“  Und sie zitieren einen (anderen?) DWD-Sprecher: Vor der aktuellen Hitzewelle hatte der deutsche Rekord bei 40,3 Grad gelegen. Er wurde am 5. Juli 2015 im bayerischen Kitzingen gemessen. Seit 1881 werden die Temperaturen systematisch erfasst.“

 

Und natürlich fordern die GRÜNEN via „Spiegel“ in BILD sofort ein „Recht auf Homeoffice“ für Büroangestellte (daheim sorgt ja der Kühlschrank für Temperatur, im Büro nur die Klimaanlage!!)… Und ein „Recht auf hitzefrei“ für Arbeiter, die draußen ihren Job verrichten! … In einem „Hitzeaktionsplan“ der GRÜNEN  heißt es, die Klimakrise (nicht das Wetter!!) ist eine Gefahr für die Gesundheit … Wer im Freien arbeitet  – etwa auf dem Bau, in der Landwirtschaft oder als Gebäudereiniger –, muß bei gesundheitsgefährdender Hitze“ ein Recht auf hitzefrei bekommen. 

 

Bäuerchen, schick Deine Ernte-Polen heim, seufzen kannst du auch allein … Und so zynelt BILD mit dünnem Gehirn aber dicken Füßen weiter: „ Am besten ab ins Freibad ... Irre: Hautkrebs wegen der brennenden Sonne ist zwar als Berufskrankheit anerkannt. Aber der Gesetzgeber kennt kein Hitzefrei für die, die auf Deutschlands Autobahn-Baustellen schuften oder auf Dächern Ziegel legen.“

 

Er weiß nicht, ob’s im Winter schneit …

 

Und dann hyperventiliert das Blatt: „Also Hitzefrei auf solchen Baustellen? Die Bau-Bosse winken ab. Ganz ehrlich: Aus einem klimatisierten Büro heraus ist es verdammt einfach, Nein zu sagen. Dabei verdient der Vorstoß unsere Unterstützung. Es geht für die Bauarbeiter nicht um einen (freien) Tag im Freibad, sondern um das höchste Gut – die körperliche Unversehrtheit. Kein Bau dieser Welt sollte mehr wert sein als die Gesundheit eines Arbeiters.“ 

 

Natürlich kein Wort über die Horden von Merkels Gästen, die in den Freibädern Mädchen, Frauen und Bademeister in Angst und Schrecken grabschen ... Kein Wort von Schlagzeilen wie „Deutschland steht im Stau“. Das Blatt pinkelt lieber aus dem vollklimatisierten Redaktions-Glashaus die Bau-Bosse an: „Aus einem klimatisierten Büro ist es verdammt einfach …“

 

Jedenfalls wissen wir jetzt, warum Dicke-Füße-Wagner den schwulen SPD-WoWi immer so anhimmelt, obwohl der Berliner Flughafen nach 9 Jahren immer noch nicht fertig ist: Es lag nicht an diesem SPD-Fachmann, es lag am Wetter, GRÜN-Deutsch, dem menschengemachten Klimawandel: Mal war Regen, mal Sonnenschein … Wie Gott es auch macht, es ist verkehrt. Zur Hölle mit dem Mann …

 

Grappa-Greis Wagner jedenfalls angeekelt: „Ich muss (jetzt) zwei bis drei Liter Wasser trinken“ ... Und: „Ich weiß nicht, ob es im Winter schneien wird. Das Wetter ist verrückt …“ Schlimmer geht’s nimmer, lieber Gott!