Anne & Annegret

Die Farbe Lila: Staatsanwältin Will in Kampfmontur, Angeklagte Karrenbauer verkniffen. (Foto:ARD)

 

 

 

 

 

 

 

Das Verhör!

 

Von PETER BARTELS

 

Deutschland erwache: Die Nazis stehen vor der Machtergreifung. Sie gröhlen, knüppeln, morden. Die Polizei ist auf dem rechte Auge sehbehindert … Und der Staat ordnet ums Verrecken keine Ausgangssperre an. Gottseidank sind die Talkshows auf der Wacht. Wie Anne Will: „Hass, Drohungen, Gewalt – wie kann sich unsere Demokratie wehren?“  

 

Der Wahlkampf für Sachsen, Thüringen und Brandenburg tobt auf allen Kanälen!! Selbst Josef Nyary, der vorletzte Mohikaner vom Stamme des Gesunden Menschenverstands, geht für BILD fast in die Knie: „In der Weimarer Republik fielen über 500 Menschen meist rechtsradikalen Mördern zum Opfer. Jetzt fürchtet Anne Will Ähnliches für die Bundesrepublik …“ 

 

Und die ebenso bekennende, wie gilbende Lesbe (53) nimmt dann auch wie einst SED-Richterin Hilde Benjamin die so nett, so adrett frisierte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (56) gnadenlos ins Kreuzverhör. Waterboarding wäre eine Erfrischung gewesen …

 

  • Staatsanwältin „Hilde“ Will „Benjamin“: „Verschieben Sie die CDU jetzt wieder nach rechts?“

 

  • Angeklagte AKK: „Die CDU ist genau dort, wo sie hingehört: in der Mitte! Und da wird sie auch bleiben, solange ich die Vorsitzende bin!“

 

Stehen oder Sitzen?

 

Die ARD-Staatsanwältin hält der CDU-Angeklagten einen Fastnachtswitz vor: „Toiletten für intergeschlechtliche Menschen seien „für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen“. Und Insistiert schneidend: „Schmeißen Sie sich an diesen Typus des Konservativen ran, dem Konformität wichtiger ist als Vielfalt? … Auch, wenn Sie die Ehe für alle in die Nähe von Polygamie und Inzest rücken?“

 

Die Angeklagte windet sich, weiß der Gesunde Menschenverstand, warum: „Darüber ist alles gesagt worden…“ „Hilde“ Will „findet“: Für mich nicht … Die Angeklagte wagt Widerworte: „Doch! Sie haben mich ja auch schon mehrmals befragt ... Wir müssen eben auch sehen, dass manche Menschen sich in dieser (offenen) Gesellschaft weniger zuhause fühlen.“ … 

 

Wer die Macht des Mikrofons hat, keift wie Will will: „Was hat das mit der Ehe für alle zu tun?“ Die auf der CDU-Entsorgungsliste bangende AKK wird immer kläglicher, eiert: „Das ist für mich die Frage, dass wir auch unterschiedliche Lebensstile akzeptieren“ …

 

WIR sind die Mehrheit

 

Deutschland, hör die Signale: Die 99,5 Prozent „Normalos“ sind längst die Minderheit, die 0,5 Schwulen und Lesben sind die Mehrheit. Die finale Unterwerfung von AKK, einer Normalo-Frau mit Kindern vor der (natürlich) kinderlosen Lesbe, nimmt ihren Lauf:

 

… „Dass zum Beispiel diejenigen, die in einem Dorf auf dem ländlichen Bereich leben (gibt’s Dörfer in Städten??), den Respekt dafür verdienen, dass die Art, wie sie zusammenleben, genauso akzeptiert wird, wie die Art, wie Menschen zum Beispiel in Berlin oder sonst wo zusammenleben.“ … 

 

Kann Proskinese  erbärmlicher sein? Nein, großer Alexander … Nyary wird munter: „Heidewitzka! Jetzt bringt die Talkmasterin ihre private Einstellung zum Thema der sexuellen Orientierung zur Sprache, sagt: „Sie sagen, ich habe Sie schon oft zitiert, aber ich habe das gar nicht so oft gemacht, obwohl ich persönlich dazu eine starke Beziehung habe, wie Sie wissen!“ Und schrammt im ideologischen Eifer um ein gefärbtes Härchen am eigenen Lesben-Outing vorbei: „Ist es Ihr erklärtes Ziel, wenn Sie so etwas sagen, die AfD überflüssig zu machen?“ 

 

Die von „Hilde“ Will längst für den Scheiterhaufen reif malträtierte „Hexe“ aus dem Saarland rafft sich auf: „Nein, das ist nicht unser Ziel! Und ich lasse mir dieses Ziel auch nicht unterstellen!“ Nyary stöhnt „Puh“ in den Laptop, notiert: „Wir werden morgen den CDU-Vorstand bitten, mir die Prokura zu geben, gemeinsam mit unseren Justitiaren jedes Mittel noch einmal durchzuprüfen, um eine Annäherung an die AfD zu verhindern!“ 

 

CDU-Märtyrerin will keine AfD-Märtyrer 

 

Und dann sagt die CDU-Märtyrerin nach der „peinlichen Befragung“: „Was ich auf keinen Fall will, ist, Märtyrer zu produzieren. Aber nach der Ermordung von Walter Lübcke muss jedes CDU-Mitglied, das von so etwas (wie einer Kooperation mit der AfD) redet oder von so etwas träumt, sich wirklich die höchstpersönliche Frage stellen, wie er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann!“ Und: „So wie ich die AfD im Moment betrachte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemals eine Zusammenarbeit mit dieser Partei geben kann!“

 

Wie SIE die AfD betrachtet … Jedenfalls im MOMENT … Der Wahltag ist ein anderer Tag, lieber Sachse. Und vielleicht ein anderer CDU-Vorsitzender … 

 

Jedenfalls waren da noch die üblichen ARD-Alarmisten: Die Kölner  OB*in Henriette Reker (62), die nicht mal mehr eine Armlänge Abstand braucht, um sich vor „Männern“ mit temperamentvoller Kultur zu schützen: „Drohbriefe machen mich betroffen, aber nicht ängstlich,“ labert sie keck…

 

Eine Annette Ramelsberger (58), Gerichtsreporterin der „Alpenprawda“, die aus „Worten Morde“ macht (Plural!!), weiß sogar von Todeslisten“, listet zwar keine einzige auf, folgert trotzdem messerscharf: „Wir haben es mit einer brauen RAF zu tun!“

 

Himmel auf den Kopf …

 

Der Kölner Oberstaatsanwalt Markus Hartmann (49) hat folglich und dummerweise auch „keine belastbaren Angaben, ob es eine übergreifende Organisation gibt“, stellt aber wie alle Kurpfuscher die „besorgniserregende Diagnose“, dass rechtsextremistische Gewalt „offensichtlich“ (Nyary!!) in den verschiedensten Gesellschaftsschichten „denkbar“ (Nyary) geworden ist. 

Denkbar“ ist auch, dass unsereiner nächsten Samstag im Lotto gewinnt, lieber Jupp. Oder uns allen der Himmel auf den Kopf fällt. „Offensichtlich“ gehen die Chancen aber gegen Null …

 

Gut, dass ein ARD-Einspieler dem armen Staatsanwalt helfen kann: „Nach den Verfassungsschützern starben seit 1990 in Deutschland 84 Menschen durch rechtsextremistische Gewalt. Nach Recherchen von Journalisten waren es sogar 169.“  

 

Genau 84 „nach“ (laut?) Verfassungsschützern“?? Wußte der von Merkel in den Ruhestand geköpfte Präsident Maaßen, das vielleicht auch? Verschwieg er es etwa? Und die sogar 169 von Journalisten ermittelten Nazi-Opfer? Wer hat die „ermittelt“? Etwa das Recherchennetzwerk des Relotius-Magazins „Spiegel“? Der Ex„taz“-Türke Deniz Yücel? Der Staatsanwalt der „Alpenprawda“? Anja Reschke von der ARD?  

 

Rechtsextremismus?  Hass-Postings!!

 

Endlich kann der Oberstaatsanwalt doch noch was in Sachen „Rechtsextremismus“ sagen, jedenfalls in NRW: 400 Strafanzeigen … 200 Ermittlungen begonnen … 

73 Beschuldigte identifiziert … Dann läßt er die Katze aus dem Facebook-Sack: Nix Mord und Toschlag von Braunen Horden, „nur“ Hass-Postings. Und die erfordern leider eine „sehr differenzierte juristische Bewertung“.  Klar, weil die Richter die Facebook- Kraftmeierei zu oft angewidert in den Reißwolf feuern: Kritik darf eben auch bescheuert sein … 

 

Gut, dass Die GRÜNE aber berufslose Katrin Göring-Eckardt (53) auch da war. Jedenfalls ahnt die dank Wessi-Kohle reich gewordene Ossi, dass viele Ossis sich mehr um die Heimat als um das Klima sorgen. Trotzdem wirft sie den Behörden natürlich schon mal „krasse Verharmlosung“ vor. Und die Alpen-Zenzi setzt einen drauf: „Die Sicherheitsbehörden sind auf dem rechten Auge nicht blind, aber stark sehbehindert!“

 

BILD-Jupp Nyary nannte die ganze ANNE WILL „Kategorie Klare Kante!“ Jürgen Elsässer, der früher linke, heute gerechte Chefredakteur von COMPACT in der neuen Ausgabe:

 

Tötet nicht den Boten …

 

Während der linksterroristische gewalttätige Schlägertrupp Antifa … in Privatsphären eindringt, Menschen bedroht, in Angst und Schrecken versetzt, ihnen antisemitische, rechtsradikale und neonazistische Gesinnung unterstellt – siehe Björn Höcke – und dafür sogar Beifall erntet, werden die Identitären vom Staatsapparat in Stasi-Manier überfallen. Sie bekommen den Zorn der geballten Staatsmacht zu spüren, werden der „Volksverhetzung“ beschuldigt. Das Anprangern von Vergewaltigung steht höher in gesinnungsjustiziablem Kurs als die Tat selbst.“ 

 

Schließlich: „Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd“ … Nie war der Staat weiter von Sophokles – „Töte nicht den Boten“ – entfernt als heute…

 

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