Hinrichtung bei Maische

Peer Steinbrück, wie man ihn kennt, hört und schnell wieder vergißt: 99 Luftballons...(Foto:ARD)

 

 

 

 

 

7 % 2 %

Peer Steinbrück:

Die SPD-Abrissbirne! 

 

Von PETER BARTELS 

 

 Wenn der Putz von Wand und Decke fällt, wird schnell gespachtelt und tapeziert. Wie bei MAISCHE und der SPD. Dann kommt der Gutachter. Und dann die Abrissbirne. Bei Maische hieß sie Steinbrück …

 

Nur noch 2 Prozent sagen, die SPD sei die politische Kraft, die die besten Antworten auf die Fragen der Zukunft hat. Und bei der Europawahl haben sich nur 7 Prozent der Erstwähler für die SPD entschieden!“

 

Wir wie – der – ho - len: Zwei Prozent!! … Sieben Prozent!!  … Noch Fragen, Willy Brandt? Helmut Schmidt? Gerhard Schröder? Kanalarbeiter? Und dann seufzte der weise, weisse, alte SPD-Mann (72) und Ex-Kanzlerkandidat süffisant: „Ich habe 25,7 Prozent gekriegt.“ Und der letzte weise, weisse, alte BILD-Mann Josef Nyary (75) zitiert brav die „spitze“ Talkshow-Tüncherin Maischberger: „Was ist denn Ihr Anteil an dem Niedergang?“ Und Steinbrück antwortet biblisch: „Ich war fehlbar, wie andere auch“. Und Nyary konstatiert perplex: „“Der Mann macht keine Gefangene!“

 

SPD-Steinbrück:

Die SPD ist seit 2005/6 permanent mit sich unzufrieden ... Das drückt sich in ihrer gesamten politischen Körpersprache aus. Sie hadert mit sich, und das projiziert sie auf ihre jeweiligen Führungsfiguren. Dann sägt sie sie ab und jagt sie vom Hof.“

 

SPD-Steinbrück:

Die SPD hat keine überzeugende Botschaft, keine Vision … Sie weiß nicht mehr was ihre politische Mission ist!“

 

SPD-Steinbrück:

Wir brauchen Spielregeln im Kapital- und auf dem Wohnungsmarkt, die entfesselt sind …Wenn sich die SPD nicht mit den tieferen Ursachen beschäftigt, kann das sehr übel ausgehen!“
 
SPD-Steinbrück:

Ich glaube, dass die Große Koalition Weihnachten nicht mehr erreicht … Ich glaube, dass im Lichte weiterer Niederlagen bei den ostdeutschen Landtagswahlen die Dynamik in der SPD nicht mehr zu steuern ist!“ 

 

SPD-Steinbrück:

Kevin Kühnert? Wahnsinn! Einen 29-jährigen zu einer messianischen Lichtgestalt und auf der anderen Seite zu einem Belzebub hochzuhypen! … Natürlich kann sein, dass er mit 40 Parteivorsitzender ist.“

 

 SPD-Steinbrück:

 Die Enteignungsansprüche des Juso-Chefs sind Voodoo-Sozialismus! … Nur der Unerfahrene kann angeblich die Erlösung bringen!“

 

 

SPD-Steinbrück:

Dänemark zeigt, wie es für die SPD noch mal klappen könnte: Dort kombinieren sie  linke Sozialpolitik mit einer rechten Migrationspolitik und haben Erfolg.“

 

Steinbrück’s 99 Luftballons

 

Maische, die Psychiaterin aus dem ARD-Kuckucksnest streichelt dem SPD- „Napoleon“ verschlagen milde die Patsche hinter dem Revers, „stichelt“ (Nyary): „Also mehr Sarrazin?“ Und „Napoleon“ Steinbrück „stöhnt schmerzerfüllt auf“ (Nyary): „O bitte, nicht so platt, Frau Maischberger!“ … Womit er seine komplette SPD-Analyse auf einen Schlag als die üblichen „99 Luftballons“ entzaubert: Nur labern, nichts sagen, schon gar nicht machen!! Der von Nyary (seine BILD-Chefs sind alles LINKE!!) in vorauseilendem Gehorsam zum „Klügsten Rat“ geadelte Satz, belegt die heisse Luft: 

 

Die SPD muss Doppelbotschaften senden … Auf der einen Seite muss sie sich für eine offene, liberale Gesellschaft einsetzen, und auf der anderen Seite den verunsicherten Menschen ein Gefühl von Sicherheit geben!“ 

 

Wotans Weisheit, nicht erst seit SPD-Berufsschullehrer Gabriel hinlänglich bekannt: Mit voller Wucht in die Wolken. Oder: Man wird doch wohl noch sagen dürfen … Oder: Ach, wie gut, dass jeder weiß, dass ich Steinbrückstilzchen heiß … PI-NEWS erbarmt sich. Steinbrück hat auch ein Buch geschrieben, Titel: „Das Elend der Sozialdemokratie“.

 

 Berlin ist immer eine Schneise wert …

 

Dann der elende Ramsch bei Maisches Inventur, Nyary nennt ihn tatsächlich „Politik, Presse, Praxis“: Bettina Gaus (62), „taz“-Journalistin, die längst älter wirkt, als in diesem jugendlichen Alter die eigene Mutti … Micky Beisenherz (41), der Sprüchedrechsler aus dem Dschungel-Buch von Doof-TV RTL ... Gabor Steingart (56), der Ex- Chef vom „Handelsblatt“; Spezialität: Siehe Wotan-Weisheit … 

 

Uuund Herbert Reul (65), NRW-Innenminister. Nyary läßt das Schreckgespenst der CDU tatsächlich „für klare Kante im Kampf gegen kriminelle Clans“ (remember BILD-LINKE) sorgen. Unsereiner sagte es schon mal: Auch Journalisten müssen manchmal Flaschenrentner sein … Jedenfalls war da auch noch eine Söngül Çetinkaya (44), Neuköllner „Sozialarbeiterin“ (in Berlin geht alles ohne Abi!!). Der eigentlich hübschen Dame mit der Sarazenen-Nase rutschte zwar immer der BH-Träger von der Schulter, aber sie will natürlich junge „Männer“ aus „Problemfamilien“ vor dem Gefängnis bewahren. Berlin ist immer eine Schneise wert …

 

 

 Maisches „Gewinner der Woche“

 

Der vor Selbstgefälligkeit platzende Beisenherz im schwarzen Mucki-Shirt bräselte Mesut Özil zum winner of the week, weil er dem Augenschein nach Präsident Erdogan geheiratet habe … Für „Wotan“ Steingart war‘s die Kanzlerin, „denn sie ist schon jetzt in der Sommerpause“ … Und „taz“- Guste Gaus haute die Kukident-Kauleisten in Nestlé, weil die CDU-Klöcknerin (Frauenquote!) „mehr schlechte Presse gekriegt habe als in den letzten fünf Jahren.“ Und selbst Nyary barmte: „Hm. Da war definitiv mehr drin.“

 

Scheisse an der Tür

 

Dann das schwarz-rot-grüne Erbe von Moslem-Merkel, die „Clan-Kriminellen“.  Eine Sekretärin klagt über einen Araber, der ein Berliner Mietshaus mit Kotschmierereien tyrannisiert, um seine Nachbarn zum Auszug zu zwingen …  NRW- Glöckner Reul will „endlich durchgreifen, mit der Polizei Unruhe stiften, Angst machen“ (ein Plakat-Foto von ihm würde wohl mehr helfen) … Die Sozialarbeiterin Çetinkaya „sorgt“ sich um die Kinder arabischer „Großfamilien“. Denn „nicht alle sind Clans“ (nur die meisten). Die Kinder würde man „stigmatisieren“… Die marginale Minderheit biodeutscher Kids? Eben! Marginal. Sagten wir doch …

 

Zu guter Letzt gründelt Maische noch in Alice Schwarzers trübem Frauenquoten-Tümpel: Warum  kriegen Fußballerinnen weniger Siegprämien als Fußballer? Wotan Steingarts wachsweiche Selbstentlarvung: Wegen der „medialen Reichweite“ ... 

 

Matthias Claudius wurde mal nach dem Unterschied zwischen seinem Stil und dem von Friedrich Klopstock gefragt. Er antwortete: „ Klopstock sagt: „Du, der Du weniger bist als ich und dennoch mir gleich, nahe Dich mir und befreie mich, Dich beugend zum Grunde unserer Allmutter Erde, von der Last des staubbedeckten Kalbfelles“; ich sage: „Johann, zieh mir die Stiefel aus!“

 

Unsereiner zu Maische und Wotan: Fußballer machen volle Stadion-Kassen …

 

 

Sandra Maischberger vor ihrer BRAVO-Star-Wand: Annalena, Robääärt, "Messias" Kevin (Foto::ARD)

 

 

BILD-Online-Schlagzeile zur Maische-Talkshow: Nyary " did his very best..." (Foto: ARD)