Marx & Murks

Juso-Chef Kühnert vor einem Jahr bei einer SPD-Konferenz (Foto: imago)

 

 

 

 

 

 

Kevin allein zu Haus 

 

 

Von Emil Sinclaire

 

Pünktlich zum 1. Mai, durfte auch Kevin Kühnert (29), der Nachwuchs-Totengräber der SPD, seinen Sermon zu Marx & Murks  in Merkels Medien-Meute zum Besten geben. Was raus kam, ist mit der Umschreibung „starker Tobak“ noch gelinde ausgedrückt. 

 

 

So schwärmt der Beamtenbengel, der so lange in verschiedenen Disziplinen nicht studierte, bis er auch offiziell „aufhörte“, in ZEIT und „Spiegel“ unverblümt davon, den „Kapitalismus endlich zu überwinden“. Großkonzerne, wie BMW will er enteignen. Danach soll das „Kollektiv“ darüber entscheiden, ob es „BMW in dieser Form überhaupt noch braucht“. Den Besitz der Bürger im Lande, möchte er ebenfalls „beschränken“. Und unternehmerischer Profit müsste generell „demokratischer“ verteilt werden.

 

Damit nicht genug; Wohnraum darf nur noch derjenige besitzen, der auch darin wohnt. Wie natürlich Kevin und die schwulen Freunde allein zu Haus … Jedwede Spekulation sei nicht „legitim“. Obgleich dieses pausbäckige Bürschlein bei der "Abwicklung" der DDR gerade mal ein paar Wochen alt war, ist sein Ruf nach der Wiedererweckung des Arbeiter – und Bauernparadieses kaum zu überhören. Exakt seine Generation – aufgewachsen in Wohlstand und Luxus - fordert unverhohlen nach einer der grausamsten und unmenschlichsten aller Regierungsformen - dem Kommunismus. 

 

Kevin und Wowi

 

Auch wenn Kühnert im DDR Sozialismus irgendwie zu wenig „demokratische Eignung“ erkennen kann. Einen Lenin-Orden demjenigen, der seinen Gedankengängen zu folgen vermag. Ausgerechnet diese glückseligen 90-er Jahre Kinder, die den Stalin-, Mao- oder Khmer-Kommunismus nur vom Hörensagen oder dem längst klitternden DDR 1 (ARD) und DDR 2(ZDF) kennen, maßen sich an, darüber zu befinden. Dabei schreckt der schwule „alte Knabe“ Kevin  auch vor dem hinlänglich bekannten DDR- Oxymoron „demokratischer Sozialismus“ nicht zurück. Geballtes Halbwissen trifft auf ideologische Verblendung und  zynische Opferverachtung. Bekanntlich ist er ein ganz großer Fan des ebenfalls schwulen Wowi Wowereit (65), des erfolgreichsten SPD-Flughafenbauers aller Berliner Zeiten …

 

Seine Aussage ist darüber hinaus typischer Scheuklappen-Sozialismus. Sieht man doch am Beispiel Venezuelas, was die Marx-Apologeten innerhalb kürzester Zeit mit einem vor Erdöl triefenden und reichen Land angerichtet haben. Die Menschen dort haben vor Hunger sogar die Zoo-Tiere geschlachtet.

 

 Fragen von morgen, Antworten von gestern

 

Ein glühender Kommunisten – Verherrlicher an der Spitze einer SPD – Kaderschmiede für die zukünftige politische Elite dieser Partei? Dessen einzige Vision und Konzept zur Staatsführung Steuererhöhungen, Kollektivierung und Enteignung sind? Plus lückenlose Überwachung all derjenigen, die solcherlei Gedankengut aus der Marx-Mottenkiste zutiefst verabscheuen. Das muss man erst verdauen, wenn man die SPD noch mit Willy Brandt oder Helmut Schmidt verbindet.

 

Selbst aus der hintersten Ecke der schmuddeligen SED-Nachfolgepartei hätten dieser Kevin Kühnert für Aufsehen gesorgt. Aus dem Munde eines wohl behüteten und gleichsam ambitionierten SPD – Sprosses mit hoher TV- Aktivität jedoch, ist es ein Affront. Und natürlich rudert die momentane Nomenklatura der GroKo- SPD formal zurück; der Mai ist gekommen, die EU-Wahlen schlagen aus ... Die vorfinale  Endzeit-Klatsche für die SPD ist so sicher, wie das Allah-Amen. Das Finale dann im Herbst in Sachsen … 

 

Man kann diesen linken Wirrköpfen nur wünschen, dass sie niemals in der Gesellschaft leben müssen, die sie jetzt so sehr herbeisehnen. Sondern im Anschluss ihrer kruden Sozialismus-Phantasien in aller Ruhe bei Mac-Donalds ihren Big Mac mampfen können. 

 

Sie können ihn für sich  ja schon mal BIG MARX nennen. Vielleicht schmeckt er ihnen dann besser! Rote Sauce gibt’s dazu. Sogar extra scharf.