i-ah! i-ah!

Erst ein Jahr her: Merkel, Side by Side Nigerias Präsident Muhammadu Buhari (Foto:alliance)

 

 

 

Merkel macht wieder 

den Goldesel in Afrika!

 

Von MARCUS CATO

 

In „Babylon“ Brüssel lallte sie blau wie sonst Juncker … Im EU-Wahlkampf zur Rettung der CDU-Fleischtöpfe, labert sie erst gar nicht mit ... Aber Afrika ist immer eine Reise wert … Die Wildnis ruft: Kleine, dicke, weisse Frau besucht großen, schwarzen Mann. i-ah! i-ah!! Ihr Packesel ist garantiert wieder voll beladen mit den Schätzen aus Germania. Die Königin von Saba kam schließlich auch nicht mit leeren Händen zu Salomon …

 

Was die „jungen, edlen Wilden“ natürlich überhaupt nicht davon abhält, weiter in Massen nach Germoney zu strömen, sich zu verströmen; alte, weisse Frau mit  Plüschteddy spart immerhin die Flugkosten … 

 

Franz Solms-Laubach durfte für BILD mal wieder Fakten aus „vertraulichen Unterlagen der Regierung“ ausplaudern. Gut, dass der vorletzte Mohikaner bei BILD vom Stamme der Matusseks (die mit dem Gesunden Menschenverstand) offenbar noch hilfswillige Indianer beim Sichten des geheimen Materials hat. So berichtet er heute tatsächlich in BILD:

  • 2018 stellten 11 000 Nigerianer einen Asylantrag, rangierten damit auf Platz 5 der Herkunftsländer. 2019 (1.Quartal) gab es 4000 Asylanträge nigerianischer Staatsangehöriger. Mehr kamen nur aus Syrien (11 000) und aus dem Irak (4100)!
  • Die „Gesamtschutzquote“ für Nigerianer betrug 2019 bislang nur 8,4 Prozent (bei Syrern sind es 85,6 Prozent). Doch: Die Klagequote abgelehnter Asylbewerber aus Nigeria ist mit 75,7 Prozent „sehr hoch“. Die Klagequote allgemein liegt bei 53,6 Prozent.
  • 69 000 Nigerianer leben in Deutschland (Stand: Februar 2019) – nach Italien (106 000) und Großbritannien (102 000) ist das die drittgrößte nigerianische Gemeinde innerhalb Europas.
  • Gut 10 000 Nigerianer in Deutschland sind „ausreisepflichtig“, ihre Zahl stieg (2014: 2400), 7800 davon werden aus unterschiedlichen Gründen „geduldet“.
  • Abschiebungen (2018: 883) gelingen kaum, sind laut internen Unterlagen mit „erheblichem Aufwand verbunden“. Grund: Die „lange“ Flugzeit und die „hohe Gewalttätigkeit“ der Betroffenen sorgten 2018 für den Einsatz von „drei Polizeivollzugsbeamten pro Nigerianer“!
  • Organisierte Kriminalität (OK): Laut dem Regierungspapier gibt es „ernstzunehmende nachrichtendienstliche Hinweise, dass Deutschland für nigerianische OK-Gruppierungen zunehmend attraktiver wird“.
  • Dabei sind die nigerianischen Mafia-Gruppen vor allem im Menschenhandel, der sexuellen Ausbeutung und der Schleuser-Kriminalität aktiv!

 

Acta diurna …

 

Abuja – Frankfurt:  4549 Kilometer, Flugzeit 6 h, Holzklasse ab 294 €uro. Nigeria ansonsten: Knapp 200 Mio Einwohner, Präsidial-Demokratie à la USA,   50,5 % ,Muslime, 48,2 % Christen. Davon 74 % Protestanten, 25 % Katholiken. Bodenschätze: Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisen, Zinn. Einkommen pro Kopf/Jahr 1.859 €, (Indien, 1.593 €, Syrien, 1.343 €). 

 

Klaaar, kein Vergleich mit den reichen Türken, die Merkel via Erdowahns Diwan regelmäßig mit Milliarden beschenkt: Jahreseinkommen Anatolien 5.172 Euro, Istanbul 10.437 €uro; darum lassen sich ja auch so viele von Merkel die deutsche „Stütze“ ins Erdowahn-Emirat überweisen. Jahreseinkommen Deutschland: 47.520 €uro. DAS ist in Nigeria leider n o c h nicht der Fall. 

 

Was bringen Merkel-Reisen?

 

Aber Merkel (64) ist ja auch erst ab Mittwoch in Afrika. Erstmal Niger, Mali und Burkina Faso. BILD besorgt: „Drei Länder in drei Tagen.“ BILD beflissen: „Merkels Ziel: Sie will die Zuwanderung nach Europa weiter eindämmen!“  (wieso eigentlich weiter???). Franz Solms-Laubach fragt für seine knapp 1 Million Rest-Leser: „WAS bringen diese Reisen in die krisengeschüttelte Region? Und antwortet: „Bislang nicht viel“. Und fährt fort:

 

„Im August 2018 besuchte Kanzlerin Merkel neben dem Senegal und Ghana auch Nigerias Präsident Muhammadu Buhari (76). Sie versprach Studien- und Arbeitsvisa, um die illegale Migration von Nigerianern nach Europa zu stoppen. Der Erfolg blieb aus … Fakt ist: Nach wie vor kommen viele Nigerianer nach Deutschland und beginnen nicht selten kriminelle Laufbahnen, wie die vertraulichen Unterlagen der Regierung zeigen (siehe oben).

 

Ebenholz und Elfenbein…

 

Ebony and ivory / Live together in perfect harmony /  Side by side on my piano keyboard / Oh Lord, why don't we?… Sangen einst Paul McCartney und Stevie Wonder. Irgendeiner übersetzte etwas holprig: Ebenholz und Elfenbein / leben zusammen in perfekter Harmonie / Seite an Seite auf meiner Klaviertastatur / Oh Herrgott, warum tun wir das nicht?

 

Ich, Cato, sagte schon vor 2200 Jahren nach jeder Rede im Senat: „Ceterum censeo, Cartharginem esse delendam“. Deutsch würde ich es im Reichstag so sagen: „Im übrigen bin ich der Meinung, Merkel muß weg!“