Fidschirallala

Künstler hin, Künstler her - bei DER Dame war "Künstler" Gott wohl nicht ganz bei der Sache

 

 

 

 

 

 

Claudia Roth goes Claas Relotius

 

Von PETER BARTELS 

 

 Die Clau-diaaa wo-hollte Klima machen/ Auf den fernen Fi-hid-schis“… Doch als sie nach Deutschland zurückkehrte ging das Fidefidederallala los. Und es geht immer noch weiter … und weiter. Gerade wieder auf der „Achse des Guten“. Da  schreibt Henryk M.Broder …

 

„Als es in Deutschland noch so richtig fies kalt war, brach Claudia Roth zu einer zweiwöchigen Reise in wärmere Gefilde auf, die als Fact-finding-mission deklariert wurde. Als ob ausgerechnet Claudia Roth sich noch eine Meinung über den Klimawandel bilden müsste, reiste sie mit einer Delegation, die aus ihr und zwei gleichgesinnten MdBs bestand, über Bangladesch und Australien auf jene berühmten Inseln im Südpazifik, die seit Jahrzehnten ebenso wie die ARD und das ZDF gegen ihren Untergang ankämpfen. Und zurück, wieder über Australien, nach Berlin, wo inzwischen die ersten Krokusse durch die Wiese vor dem Reichstag brachen.“  

 

Dann enthüllt Broder, der einst beim SPIEGEL war : „Zuletzt hat Claas Relotius aus der Inselwelt östlich von Australien berichtet, allerdings war er nicht direkt vor Ort, sondern hatte sich in einem feinen Hotel in Los Angeles einquartiert.“ … 8.853 km entfernt, aber er hatte alles im Blick, wie man das bis heute sogar bei „Spiegel“-Redakteur*innen wie Melanie Amann gewohnt ist. Nur die Auflage nicht: Die sinkt und sinkt; man kann nicht alles haben …Und so lobt Broder denn auch:

 

Wenn Schuler, der letzte Mohikaner nicht wäre …

 

„Ganz anders dagegen C-laudia R-oth, die mit C-laas R-elotius nur die Initialen gemein hat. Sie flog tatsächlich 41.000 Kilometer, was einer Erdumrundung gleichkommt, „um das Klima zu retten“, wie man später in der BILD lesen konnte, die als einzige überregionale Zeitung die Fährte aufnahm.“

 

Was in der Tat ein BILD-Redakteur namens Ralf Schuler (54) auf sich nahm. Einer (interner Schimpfname „Mohikaner“) vom Stamme der Letzten von Matthias Matusseks Gesundem Menschenverstand . Und Schuler ist  schon deshalb in der weitgehend linken BILD-Redaktion allem Anschein nach nicht sonderlich gelitten. Schließlich ist immer noch ein linker PHOENIX-Clown namens Nikolaus Blome (55)  Politikchef … Obwohl der gerade einer mit Hundertausenden Euro gestarteten, gehypten Polit-Postille (Auflage jetzt hoffentlich 3000 Stückerl …kein Witz!) an die Wand klatschen darf. Erstens hat Friede Springer (76)  trotz sterbender BILD wohl doch noch einen Notgroschen im Strumpf. Zweitens will ihr Flötenspieler Mathias Döpfner (56) wohl beweisen, dass Maos Wandzeitungen auch in Merkels (64) Medienwunderland gehen. Vor allem wenn sie demnächst das Notopfer Presse startet. Das Pack (wir, die Nazis!) hat’s ja ...

 

Claudia Roth macht sich Sorgen um die Welt …

 

Henryk M.Broder sorgt sich jedenfalls auf ACHGUT weiter um die Welt (nein, nicht die WELT von Porschefahrer Ulfi Poschardt, die ist wirklich verloren!!). Nein, Broder sorgt sich um die Welt der gefärbten „Schweinedeutschen“ Claudia Roth (63): „Derweil Frau Roth sich von den Strapazen der Reise soweit erholt hatte, dass sie ihr Reiseprotokoll schreiben und online stellen konnte. Nur vier Wochen nach ihrer Rückkehr aus der Südsee und fester denn je davon überzeugt, dass es „unsere Aufgabe sein muss, die betroffenen Staaten darin zu unterstützen, effektive und würdevolle Lösungen vor Ort zu entwickeln“, es sei „eine Frage historischer Klimagerechtigkeit, dass wir in den Industriestaaten nicht weiter den Kopf in den Sand stecken, sondern Verantwortung übernehmen“. 

 

 Seit Goethe „weiß jeder, dass Reisen bildet. Trotzdem ist es erstaunlich, welche Einsichten ein kurzer Inselaufenthalt befördern kann, wenn es nicht gerade die Halligen im Wattenmeer vor Schleswig-Holstein sind“, frotzelt Broder dann. Und kommt mit einer wirklich umwerfenden Pointe:  „Nach Claudia Roth meldete sich Patrick Gensing zu Wort, der als „Faktenfinder" für die ARD tätig ist, und behauptete, an dem Verdacht, Frau Roth habe ihre Reise „verschweigen“ wollen, sei nichts dran, absolut gar nichts. Die „angeblich verschwiegene" Reise der Bundestagsvizepräsidentin sei doch auf der Seite der Pressestelle des Bundestages angezeigt worden.“ 

 

Wenn Broder sich das weisse, weise Köpchen kratzt …

 

Der kluge Herr Broder nahm wahrscheinlich mal wieder die Brille ab, wie es unsereiner von seinem stets wunderbaren  Video „Spieglein, Spieglein an der Wand“  kennt, kratzte das weise, weisse Köpfchen und staunte:  „Über den Sinn und Zweck der Reise, über die Kosten, für die der Steuerzahler aufkommt, verlor der große Faktenfinder (oder Erfinder) kein Wort.“

 

Er war dann doch noch etwas versöhnlich, der Herr Broder: „Dafür beschloss er seine Klarstellung mit dem Zitat eines namenlosen Roth-Sprechers, es gehöre zur Aufgabe einer Vizepräsidentin des Bundestags dazu, „gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen den Bundestag nach außen zu vertreten, diplomatische Beziehungen auszubauen, sich vor Ort über die politischen Herausforderungen unserer Zeit auszutauschen..., in diesem Falle auch im direkten Gespräch mit den Betroffenen von klimabedingter Migration und Flucht“.

 

Und hat endlich auch, wie einst Opel kriecherisch in der TV-Werbung,  VERSTANDEN: „Also überall, wo das Klima zuschlägt, vor allem aber auf den Fidschi-Inseln, auf Nauru und Kiribat.“

 

Unsereinem fällt nur die rotzfreche Verballhornung der „Vogelhochzeit“ aus der Kinderzeit ein: „Der Uhuhu, der Uhuhu der macht das Arschloch auf und zu … Der Refain ist aber von heute: Fid-schi-ralla-la … Fid-schi-ralla-la … Fid-schi-ralla-lalla-llaaa. Lall …