17 Tonnen CO2

Fidschi-Strand-Mode: Röckchen mit Krawatte, Claudia in Streifen passend breit und lang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Roth rettet die Welt

 

Von PETER BARTELS 

 

Deutschland häßlichste Miss Curvy  hat gerade mal wieder die Welt gerettet. Natürlich da, wo sie am schönstens ist. Die GRÜNE Umwelttonne ist extra 41.000 Kilometer geflogen. Sie hat extra 17 Tonnen CO2 produziert. Und sogar extra 9000 Euro dafür bezahlt … 

 

Das CO2 war natürlich nur gutes GRÜN, also sauber ... Das Geld vom Steuerzahler grün gewaschen … Und Greta hat beide grünen Autismus-Äugis zugedrückt … Eine GRÜNE Story, die sich gewaschen hat …

 

Natürlich mußte Ralf Schuler, der letzte BILD-Mohikaner vom Stamme der Chestertons (die mit dem Gesunden Menschenverstand), garantiert wieder alle Vorlagen weglassen, die stilistisch und inhaltlich eigentlich auf dem Elfmeterpunkt liegen. Na gut: Chingachgook hatte James Fenimore Cooper, Schuler immerhin Gilbert Keith Chesterton. Er hat gerade auch ein wunderbares Buch geschrieben, allerdings mit einem arschkriecherischen Titel: „Laßt uns Populisten sein“. Hans Hermann Tiedje, einst erfolgreicher BILD-Rambo vom BILD-Django, rezensierte auf den Punkt: „Marx war gestern – Schuler ist heute“. Und soufflierte: „Populisten aller Länder vereinigt Euch“ (Herder-Verlag, 22€).

 

Ralf Schuler in BILD, vom Redigiergriffel offenbar ebenso sozialistisch geplättet wie vom Herder-Lektor: „Um in der aufgeheizten Debatte über die Erderwärmung kompetent mitreden zu können, hat Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (63) sich ein eigenes Bild von der Lage gemacht – ihr war dafür kein Weg zu weit …Bemüht, die Umwelt zu retten, flog die Spitzen-Grüne nach Bangladesch, Kiribati und auf die Fidschi-Inseln. Rund 41 000 Flugkilometer, alles für den Klimaschutz!“

 

Miss Curvy im Schweiße ihres Angesichts …

 

Keuch!! Man sieht Miss Curvy förmlich im Ganzteiler und im Schweiße ihres germanisch-türkischen Antlitzes auf Fidschi vor den steigenden Fluten verzweifelt den Horizont absuchen: Wo ist Greta??? Ach so, das kranke Kind fliegt ja nicht. Und Schwimmen dauerte schon bei den Wikingern etwas länger. Schuler erklärt:

 

Die Reise geht auf eine Einladung der Parlamentarischen Versammlung von Fidschi aus dem Jahr 2017 zurück und fand bereits Ende Februar statt, sagt Roths Mitarbeiter Ali Mahdjoubi zu BILD. Das genaue Datum wisse er nicht mehr.“ 

GRÜNE Götter haben leider keinen Terminkalender. Weil sie halt überall gebraucht werden auf der sterbenden Welt. Reporter Schuler:

 

Mit von der Partie (na,na, junger Mann, etwas mehr Respekt, bitte!!) war Roths (GRÜNER) Parteifreund Frithjof Schmidt (65), der in der Fraktion für den Südwestpazifik und Ostasien zuständig ist, und der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer (57). Zimmer beschäftigt sich mit Menschenrechten und hat ein Buch über Nachhaltigkeit geschrieben. Zu der Reise sei er eingeladen worden, sagte er BILD. Schmidt wollte sich nicht äußern.“

 

Dann darf der Ralf aber doch ein bißchen ran: „Der Flug (Business Class) von Berlin in den Pazifik führte das klima-bewusste Trio zunächst für drei Tage nach Bangladesch. Von dort ging es über das australische Brisbane (20 Stunden Aufenthalt), die Salomonen und Nauru nach Kiribati. Die 33 Korallenatolle im Südpazifik seien am meisten vom Klimawandel bedroht, da sie sehr flach auf Höhe des Meeresspiegels lägen, erklärt Roths Mitarbeiter Mahdjoubi.“

 

Business Class? – was soll die Häme??

 

Zensur, vom Gesunden Menschenverstand, junger Mann: Was soll die unterschwellige Häme? „Business Class“? Nur Neid der Holzklassen-Deutschen! Und was soll der subkutane Neid auf die Touri-Träume Salomonen, Nauru, Kiribati? Haben Sie, Schuler, noch nie am Abgrund der Atollkorallen in das, nach dem Atomtod schrecklichste Blau in den Augenhöhlen des Sensenmannes der Apokaypse geblickt? Da kann man doch nur schluchzend flüchten:

 

Von Kiribati ging es nach vier Tagen per Flugzeug weiter auf die Fidschis, um sich vier weitere Tage lang ein Bild von der klimabedingten Umsiedlung ganzer Fischerdörfer zu machen, die dem steigenden Meeresspiegel weichen müssen. Die Rückreise führte dann über Sydney zurück nach Berlin.“

 

 Gut, die Kosten: „ Bei sparsamster Buchung rund 9400 Euro für den Steuerzahler“, wiegeln die BILD-Redigierer Schuler ab. Immerhin darf er dann doch schreiben: „Die Öko-Bilanz der Langstrecken-Flüge: verheerend! Der CO2-Anteil pro Person beträgt – wohlwollend gerechnet – etwa 17 Tonnen! Möglich ist es, diese Emissionen durch Geldzahlungen auszugleichen.“ 

 

Lieber Gretas Klima-Katechismus …

 

Wieder so eine intravenöse Gemeinheit, Herr Schuler, die kein Schüler-Ministrant von „Fridays for Future“ verstehen wird und will. Die kauen ja noch an der Translation von Gretas Klima-Katechismus: „We can no longer save the world by playing by the rules. It's time to rebel to save the future.”

Dann aber können die BILD-Zensoren den bitteren Schuler doch nicht ganz versüßen. Da rutscht jedenfalls tatsächlich das hier durch die Zensur: „Zum Vergleich: Ein Mittelklasse-Wagen stößt pro Jahr (12 000 km Strecke) nur 2 Tonnen aus. Der Grünen-Politiker Dieter Janecek regte jüngst an, dass Normalbürger ab dem vierten Langstreckenflug einen Strafzuschlag zahlen sollen. Bis zur BILD-Anfrage gestern Mittag fand sich auf der Internetseite von Claudia Roth kein Wort über die Reise in die malerische Südsee, deren Schönheit Taucher, Schnorchler und Urlauber aus aller Welt schätzen.“

 

BILD kämpft trotzdem für eine GRÜNE Welt … 

 

Und dann darf Schuler sogar etwas bockig rot vor grüner Scham werden: „Nachdem sich BILD bei Frau Roth erkundigte, ob dem Klima nicht mehr geholfen wäre, hätte sie sich die Reise gespart, erschien ein kurzer Report auf ihrer Webseite. Für Roth habe sich die Reise auf jeden Fall gelohnt, schreibt sie da. ‚Eines machte die Reise besonders deutlich: Die Dringlichkeit, unverzüglich global umzusteuern (...) Der Handlungsbedarf ist dringend.‘ Vom Überdenken des eigenen Flugverhaltens steht da nichts.“ …

 

Ach, Schuler … Jedenfalls hat Claudia Roth keinen Sonnenbrand gekriegt … Hat die Luxusreise kein Loch in ihr Konto gebrannt (Montags-Gehalt an die 20.000 €) … Hat sie Claas Relotius, den größten Lügner des dank ihm größten Lügenblatts der neueren „Spiegel“- Geschichte, eindrucksvoll  rehabilitiert … 

 

Bei dem gingen die Urlaubsparadiese auch schon baden. Nicht mal die eigenen Inquisitoren wollten das wahrhaben. Welch eine Rehabilitierung durch die GRÜNE Miss Curvy Claudia Roth! 

 

 

 

 

Unternehmen "Barbados" oder so: Route der GRÜNEN Umwelt-,Klima Kämpfer 

 

 

Grüne Helden: Frithjof Schmidt (l.), Claudia, Fidschi-Fürsten, CDU Matthias Zimmer (r.)