Verschweigen ist Gold

Migranten-Kinder. Lehrstelle oder Leerstelle? Papas Alu läuft... (Foto:Deutschlandfunk)

 

 

 

 

 

 

 

 


Merkels Facharbeiter:

Jeder Zweite kassiert Alu

 

 

 

 

 

Glücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist!“ So knödelt Alfred die schöne Rosalinde an. Die Angebete Rosalinde trällert zurück: „Himmel, welche Lage!"                                                                                                                                 (Fledermaus,1.Akt, 14.Auftritt, Trinklied) 

 

 

Von PETER BARTELS

 

Reden ist Silber … Schweigen ist Gold … Verschweigen ist Platin … Fast lautlos huschte vor ein paar Tage die Bilanz der Bundesagentur für Arbeit über die Schreibtische der Medien-Meute, direkt in die Papierkörbe. Ihre Majestät Mutti sah’s mit Wohlgefallen …

 

Offenbar nur die WELT versteckte irgendwo im vertrockneten Gestrüpp ihrer letzten 76.000 Leser/Käufer den Hammer: „Fast jeder zweite Arbeitslose hat ausländische Wurzeln.“ Und:

„Laut Bundesagentur für Arbeit ist durch die Asylzuwanderung der Anteil der Arbeitslosen mit Migrationshintergrund gestiegen. Bei den erwerbsfähigen Leistungsbeziehern sogar auf 57 Prozent.“  

 

Ein  Marcel Leubecher stammelt: „Seit der Flüchtlingskrise hat der Anteil der Arbeitslosen mit Migrationshintergrund deutlich zugenommen.“ Und wiederholt sogleich (der Chefredakteur rührt offenbar gerade Caffee Latte, statt zu redigieren): „Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an den rund 2,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland hat einen Höchstwert erreicht. Die entsprechende Quote liegt inzwischen bei 46 Prozent.“

 

57 Prozent Migranten

 

Und wiederholt weiter: „Unter den 4,1 Millionen sogenannten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten liegt der Anteil der Migranten sogar bei 57 Prozent. In dieser Kategorie sind neben den Arbeitslosen vor allem auch Aufstocker enthalten, also Menschen, die vom Jobcenter ergänzende Leistungen erhalten, weil ihr Erwerbseinkommen nicht für den Lebensunterhalt ausreicht.“

 

Der gute WELT- Marcel hat nur Politik, Theologie, Psychologie studiert, an der Axel Springer Akademie volontiert – da schreibt man halt so. Nach diesen wiederholten Wiederholungen fährt er fort: „In den vergangenen fünf Jahren gab es einen deutlichen Anstieg der Migrantenanteile ... Vor Beginn der Migrationskrise, Ende 2013, lag der Wert unter den Arbeitslosen bei 36 Prozent … Jener unter den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bei 43 Prozent ... Der Bundesagentur zufolge muss dieser Anstieg  vor dem Hintergrund der sich verändernden Zusammensetzung der sehr heterogenen Gruppen von Personen mit Migrationshintergrund gesehen werden.“

 

Schluß mit dem Turnvater-Jahn-Gelaber, sagen wir’s auf Journalistendeutsch (Subjekt, Prädikat, Objekt), in Gottesnamen Axel Springer-Sprech: Ende 2013 waren 36 Prozent der Migranten arbeitslos gemeldet, davon  43 Prozent  Leistungsberechtigte … Mehr steht nicht in der Luftblase des Sesselfurzers.

 

 

591.000 mit Kind und Kegel

 

 

Aber noch mal O-Ton WELT-Philosoph: „Der Anstieg der Zahl von arbeitslosen Geflüchteten“ beeinflusse die Gesamtentwicklung maßgeblich. So ist die Gruppe der „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kontext von Fluchtmigration“ auf 591.000 (Dezember 2018) angewachsen.“ Und: „Als diese Kategorie im Juni 2016 erstmals erhoben wurde, wurden noch 291.000 gezählt. Mit „Personen im Kontext von Fluchtmigration“ werden in der BA-Statistik Asylbewerber, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge zusammengefasst. Nicht enthalten sind nachgezogene Angehörige und ehemalige Asylbewerber, die eine Niederlassungserlaubnis erhalten haben.“

 

Wieder ins Deutsche übersetzt: 2016 hatte Deutschland 291.000 Migranten, Ende 2018 waren es 591.000 Merkel-Gäste. Natürlich ohne die nachgeholte bucklige Verwandtschaft aus den Sippen bis in die 3. Generation ohne Beisserchen, die endlich ihre goldenen Kukident-Kauleisten haben wollten für den Halal-Hammel. Das heißt (soviel Mathe hat auch ein WELT-Theologe drauf):  Ein Viertel der Bevölkerung in DeutschLand hat schon einen „Migrationshintergrund“… 

 

Nur 97 Prozent wollten reden

 

Wehe, ein Nazi sagt jetzt was von Umsiedlung, gar Umvolkung!! Immerhin macht das WELT-Würstchen dann auch noch den gravitätischen Postwurfsendung-Austräger: „Die Nürnberger Behörde (nein, nicht die von Adolf!) verweist darauf, dass die Daten ihrer Auswertung möglicherweise kein ganz exaktes Bild der Wirklichkeit lieferten. Die Begründung: Die Angabe zum Migrationshintergrund ist freiwillig. Angaben machten lediglich 79 Prozent der Leistungsbezieher.“

 

 

Erklärbär der Ärmelschoner: „Nach amtlicher Definition hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Der WELT-Erklärbär: „24 Prozent der Bevölkerung erfüllen dieses Kriterium, etwa jeder Zweite in dieser Gruppe besitzt einen deutschen Pass.“

 

Ja, ja, der alte PI-NEWS-Mann weiß Bescheid, Deutsch: Von den 591.000 Migranten können etwas weniger aber auch noch viel mehr „berechtigt“ sein. Aber man fragt Gäste eben nicht, ob sie sich die Ohren gewaschen haben, die Hände, die eigenen Papiere. Jedenfalls nicht  Merkels Facharbeiter … Und Paß-Deutsche schon gar nicht.

 

Höchstens die paar Bio-Deutsche. Wenn sie mal keine Abbeit haben, Alu haben wollen. Also Arbeitslosenstütze...