Scheiße!

 

 

 

 

 

 

 

Aber rettet mein Leben…

 

Von Gaby Röhr

 

Sapperlot! Da hat CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer aber mal echt ins Schwarze getroffen! Die rotgrüne Damenwelt von SPD und Grünen jault zutiefst empört auf.

 

In einer Kampagne, die für das Tragen von Fahrradhelmen werben soll, ließ Scheuer leicht bekleidete Mädels und Jungs, oben züchtig mit Fahrradhelm bedeckt, für Plakatwände ablichten. Slogan: „Looks like shit. But saves my life“ – „Sieht scheiße aus – aber rettet mein Leben“. Die Aktion ist zweifelsfrei  ein Hingucker! „Zielführend“, wie es auf Merkel-Sprech heißen könnte … 

 

Natürlich nicht für moralinsaure, linksgrüne Damen, die auf modernem Gender-Zeitgeist schweben. Die Plakate müssen weg! “Halbnackte Frauen und Männer sollten nicht mit Steuergeldern auf Plakate gebannt werden". So SPD-Fraktionsvize Katja Mast (48) in der “Passauer Neuen Presse". Die Kampagne sei „peinlich, altbacken, sexistisch“.  

 

Nun ja. Sexismus liegt im Auge des Betrachters und wird als Begriff  in unserer durchgegenderten Zeit immer dann gerne gebraucht, wenn irgendjemandem irgendetwas in puncto Männlein, Weiblein, Diverslein oder sonstigen Geschlechtern gegen den Strich geht. Aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer. Und ansonsten ein faktisch schlagkräftiges Argument gerade nicht parat ist (mangelnder Intellekt ?). Ähnlich wie „Rassismus“ wird der Begriff „Sexismus“ allumfassend benutzt, um den Gegner ins Abseits zu schießen. Uuund  irgendwas mit „ismus“ hinten dran geht da schließlich immer, gell?! Wissen „vvvier allleee“ (Otto Waalkes) ja spätesten seit Kommun … ismus,  Sozial … ismus, oder eben Gender … ismus.

 

Es bleibt einem die Spucke weg …

 

Nur, was sehen wir tatsächlich auf diesen vermeintlich sexistischen Fotos? Wir sehen junge hübsche, wohlgestaltete Mädels in T-Shirt, Top oder BH, knackige Jungs mit nacktem Oberkörper und U-Hose. Nackte Haut, wie sie tagtäglich in jeder Badeanstalt zu sehen ist (seufzzz…wenn´s denn dort nur solch erfreuliche Anblicke gäbe…). Kurz: Hässliche Helme auf hübschen Menschen! Nicht mehr und nicht weniger. Ein ästhetisches Auge sieht diese jungen Leute mit Wohlgefallen, nicht peinlich berührt wie die Sozialdemokratin Katja Mast, die Scheuers Kampagne zudem noch „altbacken“ nennt. 

 

Und da wird´s  richtig interessant! Vielmehr bleibt einem da glatt die Spucke weg! Altbacken …  überholt … rückwärtsgewandt … reaktionär… Also das Gegenteil von modern, fortschrittlich, progressiv. Achsooo! Generationen von Frauen kämpften für die Freiheit, die Freizügigkeit, die Emanzipation, wobei auch und gerade die gesellschaftlich korrekte und allgemein akzeptierte Kleidung eine wesentliche Rolle spielte! Der Minirock, die Hotpants und last but not least die sexuelle Revolution …die Frauen haben damals für diese Freiheiten gekämpft. Und gewonnen! 

 

Von Frauen für Frauen …

 

Nur, das ficht die rotgrünlinke Damenwelt heute nicht mehr an. Alles scheint vergessen! Okay, viele von ihnen trifft die Gnade der späten Geburt. Sie sind mit all den von Frauen für Frauen erkämpften Freiheiten als Selbstverständlichkeit aufgewachsen. Und Selbstverständliches wird leider selten hinreichend gewürdigt. Zudem wollen sich die rotgrünlinken Suffragetten weiterhin bequem an den dicken Fleischtöpfen der Nation laben. Also muß was Anderes, was „Neues“ her, will man im Gespräch bleiben. Und das funktioniert heutzutage nun mal am besten und einfachsten im Gaga-Gender-Modus. Ohne Rücksicht auf Verluste…

 

Wie aber soll eine „moderne, progressive“ Werbekampagne aussehen, die dem politisch korrekten Gender-Zeitgeist genehm ist? Die SPD-Piepserin Franziska Giffey, Familienministerin unter Stasi-Kahanes Facebook-Blockwartin, macht´s vor. Sie postete ein Foto auf Facebook (!!), auf dem sie mit Fahrrad, Helm und vollständig bekleidet (!) zu sehen ist. „Lieber Andreas Scheuer : MIT HELM GEHT AUCH ANGEZOGEN!“ 

 

  Liebe Franziska Giffey – aber WER guckt denn da schon hin?! Keiner!  Eben …