Samariter?

Sonderbriefmarke für die unheiligen Deutschen Samariter, Geschäftsführer Mohamed...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Liga der aussergewöhnlichen Abgreifer

 

Von PETER BARTELS

 

Der Deutsche Samariterbund  hat 1,1 Million Mitglieder, 33.000 Festangestellte, 16.000 Freiwillige. Ein Rettungsassistent kassiert 2300 Euro ... Ein Sanitäter um die 808 Euro ...  Ein Geschäftsführer bis zu 7.500 Euro. Mohamed Abou Taam (45) war Geschäftführer. Er soll 3,5 Millionen Euro unterschlagen haben. Weil’s offenbar stimmt, sitzt er im Knast. Die Samariter haben ihn gefeuert. Fristlos …

 

BILD wußte schon Ende Februar, wie „laut LKA  (Landeskriminalamt Niedersachsen) und Steuerfahndung“ das „schmutzige Geschäft mit den Hilfsgeldern“ ablief: „In der Flüchtlingskrise 2015 entstehen überall Notunterkünfte, Erstaufnahmelager (Kasernen) in  Niedersachsen. Auch der Arbeiter Samariter Bund (ASB) beteiligt sich, erhält wie andere, kräftige Finanzspritzen vom Niedersächsischen Innenministerium. ASB-Manager Mohamed Abou Taam wird mit der Unterkunftsfrage „betraut“. 

 

BILD wußte auch: „Die üppigen öffentlichen Mittel wecken Begehrlichkeiten bei Abou-Taam. Er macht gemeinsame Sache mit Brian S., Chef eines Sicherheitsdienstes aus dem Nienburger Raum.“ … Der Security-Boss stellt dem Chef-Samariter Scheinrechnungen aus für „Überwachungen von Unterkünften  (Wunstorf, Neustadt, Mellendorf, Nienburg), die der Samariter-Manager sofort begleicht.

 

Die Bank stutzt: Geldwäsche?

 

Er teilt sich die ergaunerten Beträge. Sven R.,Stellvertreter von Abou Taam, Thomas F., Assistant und zwei andere machen mit. Eine Bank stutzt: Geldwäsche-Verdacht! U-Haft.Fluchtgefahr. Abou hat Auslandskonten: Spanien, Malta, Italien. Vera Lengsfeld zitierte jetzt BODO BOST (PAZ): „Neben Unterschlagung werden ihm  Bestechlichkeit und Bestechung vorgeworfen …“.

 

"Sofort nach Merkels Grenzöffnung hat sich in kürzester Zeit eine regelrechte Asylindustrie etabliert: Kirchliche Gruppen, karitativen Vereinen, „gemeinnützige“ Unternehmen, angeblich uneigennütziger Organisationen schießen zusätzlich wie die Pilze. Natürlich darf über das große Geschäft mit der Asylwelle nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen werden." Bodo Bast: „Die Hauptprofiteure, die sogenannten Hilfsorganisationen, geben sich nach außen hin sozial: Sie kassieren skrupellos ab. Seit 2015 wurden Milliarden von Steuergeldern an Hilfs­organisationen verschleudert."

Nachweise? Null!

 

Natürlich SPD …

 

Bodo Bast jetzt auf „Vera Lengsfeld“: „In Niedersachsen wie in anderen SPD-regierten Bundesländern wurden die Hilfsorganisationen zu Beginn der Asylkrise mit so viel Geld „zugeworfen“, dass sie es eigentlich gar nicht ausgeben konnten, wie ein NDR-Bericht vom Dezember 2016 nahegelegt." Der Samariter-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein ist SPD-Mitglied uuund  SPD-EU-Abgeordneter ... 

 

Samariter Abou Taam im Herbst 2015 zu SPD-Ministerpräsident Stephan Weil: Einige sind die 6000 Kilometer aus Afghanistan in  Badelatschen gelaufen. Sozi Weil war tief beeindruckt, dankte Mohamed „ausdrücklich“… Als einige der  AfD-Bundestagsabgeordneten letzten Oktober den Samariterbund in Berlin um einen (vorgeschriebenen) Erste Hilfe Kurs baten, lehnte der strikt ab … Klar, „Rechte“ haben bei den Samariter von heute keine Rechte. „Allen Menschen, unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit“ helfen? Satzung. Papier eben. Und Papier ist geduldig. Hauptsache. Merkels Manna regnet weiter vom Steuer-Himmel …

 

In memoriam Jesus …

 

Den Barmherzigen Samariter gab es offenbar zuletzt nur bei Jesus im  Neuen Testament (Lukas, 10,30–37 EU): Ein ausgeraubter Schwerverletzter lag am Straßenrand … Ein jüdischer Priester ging achtlos vorbei … Dann ein Levit … Dann kam einer der damals (?) verachteten  Samaritaner. Er  versorgte die Wunden des Verletzten, brachte ihn in eine Herberge, ließ Geld da für die weitere Pflege ... 

 

Es gibt heute nur noch 700 Samaritaner. Sie leben im Dorf Kiryat Luza auf dem Berg Garizim bei Nablus im Westjordanland. Und in der israelischen Stadt Cholon beim wunderschönen Tel Aviv… 

Weit weg, lieber Gott … 

 

Der NDR schnappatment wie immer, der "Samariter" Mohamed Abou Taam spöttisch ...