„Presseschelte“

Ulrich Wickert: dozieren und buckeln (Foto: ZDF)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SPD-Maas schnauzte wie Nazi-Goebbels

 

Von PETER BARTELS 

 

Der eine liebte Filmstars nur heimlich, der andere geht mit einer ganz offen ins Bett … Der eine war 1,65 m klein, der andere ist etwas größer. 1,75 m. Mit Absätzen und auf Zehenspitzen … Beide hatten/haben einen Klumpfuß. Der eine nur im Kopf. Ansonsten ist der Unterschied zwischen Joseph Goebbels und Heiko Maas marginal. Die Nazis sind Gottseidank tot, die SPD ist kurz davor. Gottseidank …

 

Maybritt Illner (54), ZDF, Donnerstag Abend.Thema der Roten Nonne, diesmal ganz in Blau, von Kopf bis Fuß auf Jeans eingestellt : “EU im Überlebenskampf – und Deutschland schaut zu?“ Der WELT-Journalist Dirk Schümer (56) hatte gerade Fraktur gesprochen – BILD-Bestman Josef Nyary nannte es hinterher nett “Tirade des Abends”. 

 

Schümer: Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa! Abwanderung der Ärzte von Ost- nach Westeuropa! Volles Rohr, alles direkt an das SPD-Maas-Männlein: „Wie erklären Sie den Leuten in Rumänien, dass sie Flüchtlinge aufnehmen sollen, aber ihre Dörfer sind entvölkert … Und wenn ihr Krebs habt, dann könnt ihr euch einen Tee kochen!“

 

Presseschelte des Abends”

 

Der SPD-Zwerg wurde zum Sitz-Riesen, schnauzte in braunstem Goebbels-Sprech:

„Das ist echte Populistensprache“ … „Das stimmt nicht, was Sie erzählen!” …Sie übernehmen ungeprüft, was irgendwo in die Welt posaunt wird!“ … Was danach kam, nannte  Nyary hinterher milde “Presseschelte des Abends”, notiert nächtens ins Notebook: “Schümer will widersprechen, doch der Minister lässt sich nicht stoppen (wiederholte giftend weiter): „Sie reden das gleiche Zeug, das die Populisten reden“ … „Und regen sich gleichzeitig darüber auf, dass es überall so viele Populisten gibt!“ 

 

Dann entlarvt Maas nicht nur sich selbst, sondern auch gleich Merkels Reichstag-Nomenklaturer von GroKo bis rotgrüner Meute: „Vielleicht sollten Sie sich mal überlegen, welchen Beitrag Sie dazu leisten, wenn Sie das einfach so ungeprüft übernehmen“… Sieg Heil! So geht “Betreutes Denken” … So ist “Betreuter Journalismus”. Die Nazis kamen 12 Jahre damit über die Runden, die SED sogar 40 Jahre: Die Partei, wir denken und lenken, ihr macht…

 

Brüssel hat zu hoch gepokert!“

 

Greg Hands (53) ist auch in der Runde. Der konservative Britenparlamentarier mit der grünen Krawatte, hat eine deutsche Ehefrau, spricht schönstes Deutsch im Britensound, würde gern in der EU bleiben. Aber: Er hält es für „unwahrscheinlich“, dass die krumme May (Nickname „Klappmesser“) das Brexit-Abkommen noch durch das Unterhaus bringt. Grund: „Brüssel hat zu hoch gepokert!“  Er grient höflich “amused” (Nyary) zur Goebbels-Attacke von Sozi Maas: “ Und da sagt man immer, dass die Briten streiten …”. Und die betreuten Claqueure der Moslemmännchen vom Lerchenberg in Mainz klatschen ... Man sagt auch, Deutschland ist eine Demokratie, lieber Briten-Neighor. Mit Pressefreiheit und so. Ullrich Wickert (76) zeigt, was daraus geworden ist …

 

Verzeihen Sie, Herr Maas …

 

Der vierschrötige Ex-„Tagesthemen“-Moderator (Paris, New York, Washington) streckt seine langen, dürren, angewinkelten Beine immer weiter unter … beugt den Buckel immer tiefer über den Tisch Richtung SPD-Männlein: “Verzeihen Sie, Herr Maas, das Gerede von einem europäischen Sitz im Sicherheitsrat …” Das SPD-Männlein mit der Trauerkrawatte unterbricht: „Nee, davon habe ich nicht gesprochen“. Wickert beharrt, aber ehrerbietig: „Sie haben auch mal davon gesprochen!“ Maas verlogen, aber energisch: „Nee!! Ich weiß doch, wovon ich rede, Herr Wickert!“… Nyary begöschert später: “Der altgediente TV-Mann merkt, dass er auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs ist, und biegt eilends ab: „O.k.“, sagt er schnell. „Entschuldigung!“ 

 

 

Geisterfahrer? Quatsch, Jupp! Natürlich hat das Männlein gesagt, dass die Franzosen sich den Sitz im UN-Sicherheit (gönnerhaft) mit den Deutschen teilen wollen. Jedenfalls hat er den Eindruck erweckt. Und so macht er, was alle Sozialisten machen: Dialektik. Und schuriegelt hochmütig: „Sie reden zu viel mit Experten“. Der alte Mann mit dem engen Blick ist öffentlich-rechtlich geschult, beharrt, so geprügelt, nur noch mau: “Aber „Herr Scholz hat davon gesprochen“. Ach Gottchen, selbst wenn, wo wäre der Unterschied??

 

Wickert gibt weiter den Buckel, macht, was er (auch) beim Staats-TV gelernt hat, er belehrt rechthaberisch: „Europa kann gar keinen Sitz im Sicherheitsrat haben, weil es kein Staat ist“... Ach!?! … Jetzt wird das Männlein wirklich “peinlich” (Nyary): „Es geht um den Europäischen Sicherheitsrat“ … „Das ist etwas anderes als ein europäischer Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.” Nyary: “Hat da einer was verwechselt? Wickert grinst verlegen. Maas setzt noch einen drauf: „Sich einfach hier hinzusetzen … Dieses Gerede …!“ Nyary: “Erst dann lässt er Wickert gnädig vom Haken.”

 

Catch - as - catch - can 

 

 Dirk Schümer: “Brexit ist wie im Theater, fünf Leute tot, jetzt wollen alle wissen, wer der Mörder ist … Und es geht von vorne los!“

 

Greg Hands: Zollunion? Ein bißchen EU, aber nicht mehr mitreden dürfen: „Wenn man keinen Sitz am Tisch hat, steht man wahrscheinlich auf der Speisekarte!“ … Populistengefahr? Die Konservativen haben 38,  Labourparty (Sozis) 35 Prozent. Das ist etwa doppelt so viel wie Heikos Partei.“ Etwa? Viel mehr als doppelt so viel. In Bayern mit 9 Prozent sogar dreimal so viel. Orkus …

 

Ulrich Wickert macht den EU-Nebelwerfer, wiederholt kryptisch, quasi im Vorbeilabern: „ Es gibt auch andere Gründe, warum die Populisten Erfolg haben“. 

 

Die Gretchenfrage …

 

Natürlich würde er sich eher ein Bein abhacken, als zu sagen, warum Millionen zur AfD laufen. Warum England, Italien, Frankreich, Polen, Ungarn – sie alle und noch viel mehr - die EU nicht mehr will. Aber ein Europa der Vaterländer. Warum gerade eben in Holland bei den Kommunalwahlen eine Nullpartei zur stärksten Kraft wurde. Ja, Herr Wickert, es gibt wirklich noch andere Gründe …

 

Nyary: „Und dann kommt die Gretchenfrage: Wie halten Sie es mit Orban?, fragt die Talkmasterin in froher Erwartung auf noch mehr Zoff.“ Volltreffer. Maas macht wieder Betreutes Denken, volle Pulle an der Wirklichkeit vorbei: „Die Grundwerte der EU … Die soziale EU … Das Prinzip  der Einstimmigkeit überprüfen … Polen, Ungarn, Rumänen dürfen sich nicht mehr gegenseitig vor Sanktionen schützen.“ 

 

Dann läßt der Sozi die rote Katze aus dem Sack: „Die EU muß „finanziell reagieren“ ... „Denn das ist die einzige Sprache, die dort verstanden wird.“ … Er sagte eigentlich„könnte“, es klang wieder mal wie „muß“. Wo ist bei Merkels rotgrünen Vasallen der Unterschied?