Jan Böhmermann

Lachsack Böhmermann, Erika Steinbach, Matussek: "Brauner Börsday" (Foto: Screenshot/Kombi)

 

 

 

 

 

Häppy Börsday

 

Matussek und der Lachsack

 

von Emil Sinclaire

 

Es wird enger. Die Vorstufen der sozialistischen Diktatur sind unübersehbar. Viel wurde in den letzten Tagen gesagt, über die angeblich "rechtslastige" Geburtstagsfeier von „Spiegel“ Ex-Kulturchef Matthias Matussek. „Was ist nur aus Ihnen geworden“, heuchelte beispielsweise das Hamburger Abendblatt ...

 

Auch ein unbedarfter Bürger konnte (mußte) erkennen, wie gesteuerte Propaganda wirkt. Wenn sich sogar Matusseks Weggefährten von einst, wie Reinhold Beckmann, nur aufgrund von "ideologischen Differenzen" in aller Öffentlichkeit dazu hergeben, Läuterungsversuche am „Abtrünnigen“ zu versuchen, sagt das viel, wenn nicht alles über den Zustand unserer längst linke Gesellschaft aus.

 

Und der geneigte Betrachter kann durchaus Parallelen zu anderen ideologisch-totalitären Regimen erkennen. Beispiel China. Zu Zeiten des „Revolutionärs“ Mao Zedong war es üblich, Dissidenten so zu konditionieren, dass sie vor Gericht weinend und zähneklappernd um ihre eigene Hinrichtung baten. Was ihnen dann selbstverständlich gnädig gewährt wurde.

 

Die gefürchteten Mechanismen aus Agitation, Terror und Propaganda begannen. In Deutschland erleben wir immerhin eine (noch) abgemilderte Vorstufe. Typisch für die Verdrängung eigener Unzulänglichkeiten der Marx-Apologeten: Für Fehler macht man andere verantwortlich. Noch bei Mao wurden die Verursacher von schlechten Ernten ausgemacht. Natürlich war es nicht die stümperhafte Planwirtschaft. Es waren Spatzen, Insekten und anderes Kleingetier, die Schuld an der zu geringen Getreideernte trugen …

 

Tod den Spatzen

 

Also wurden in einer beispiellos landesweiten Aktion Milliarden von Vögeln vernichtet. Indem man die Einwohner mit Klapper-Geräten auf Straßen, Plätze und in die Natur schickte, um die armen Tiere solange zu erschrecken, bis sie tot vom Himmel fielen. Niemand hinterfragte die grotesk-hirnrissige Aktion. Auch nicht im Westen. In China kamen nun aber Schwärme von Heuschrecken ins Land, die man im Eifer des Klassenkampfes gegen Gottes Geschöpfe nicht bedacht hatte. Die fraßen jetzt ungestört die Reste der ohnehin kläglichen Ernten auf; allein diese selbst ausgelösten Hungersnöten der Kommunisten soll  bis zu 45 Mio Menschen das Leben gekostet haben. Angesichts dieser Dimensionen verblassen sogar die Roten Kmehr mit „nur“ 2 Millionen Ermordeten  in Kambodscha zu Statisten.

 

Grüne Menschenfreunde

 

Zur Erinnerung: Die deutschen  68-er  hofierten seinerzeit Pol-Pot, Ho-Chi-Minh, Mao und andere „Menschenfreunde“ über alle Maßen. Die „Grünen“, ebenso unkritischen Nachfolger, sitzen bei uns mittlerweile satt in Parlamenten, Redaktionsstuben und Lehrerzimmern. Ebenso überliefert: Chinesischen Bürger, denen die eigenen Kinder und Verwandten verschleppt und ermordet wurden, mußten zusätzlich zum Leid, auch noch die Kosten von 5 Cent pro Patrone für die Exekution zahlen. Wer nicht bezahlte, wurde ebenfalls „abgeholt“.

 

Wir sehen: Niemals in der kommunistischen Geschichte war es das Ansinnen der Obrigkeit, den Menschen zu helfen. Es immer und ausschließlich ging es um das Gegenteil . Umso erstaunlicher, dass es hierzulande immer noch so viele Maoisten und „gemäßigtere“ Rotwein-Marxisten gibt. So wollen in ihrer Verblendung einfach nicht wahrhaben, was sich damals zugetragen hat. Und deshalb haben sie den Entstehungskontext von Leid, Gewalt und Schikane bis heute nicht verstanden.

 

Migranten? Die AfD ist schuld!

 

Zum Glück ist die deutsche Filterblase noch „etwas“ entfernt von diesem rotem Terror. Doch die Muster sind längst da: Seit 2015 uferlos Migration, größtenteils gewaltaffiner, tribalistischer Subjekten ins Land strömen. Und stets ist die Gesellschaft schuld, also wir  – keinesfalls die aggressiven Einwanderer selbst. Freibrief also für jeden Wüterichen und sein unkooperatives Verhalten. Aber eben auch: Persilschein für die auf allen Ebenen versagende Regierung.

 

Und Heerscharen von Migrationsforschern, Konfliktmanagern und Diversitätsbeauftragten, die von solchen Zuständen höchst komfortabel leben, bestätigen fortwährend die kruden Thesen. Widerspruch wird nicht geduldet. Ja, man geht sogar soweit, dass man unverfroren behauptet, die AfD wäre durch ihr „fremdenfeindliches“ Auftreten erst ursächlich dafür, dass die im Grunde ihres Herzens friedliebenden muslimischen Immigranten übergriffig würden … 

 

Und das Erschreckende an allem: Viele Bürger goutieren auch diese Regierung mit Linksdrall und deren Erfüllungsgehilfen. Aktuell stieg die Merkel-CDU im Wählerwillen angeblich wieder um 1,5 Punkte, kommt jetzt auf 30,5 Prozent. Unnötig zu erwähnen, dass unsere Ober-Kommunismus-Verherrlicher, die Grünen, ebenfalls wieder in der Beliebtheit gestiegen sind. 

 

 Ritter der traurigen Gestalt

 

Wer Menschen, die man als rechts empfindet, desavouiert, kann heutzutage bei den Medien sehr auskömmlich leben. Man sieht dies deutlich an der jämmerlichen Figur eines Jan Böhmermann, dem augenscheinlich sämtliche Attribute fehlen, die man ansonsten bei einem gestandenen Mann findet,  der dieses Defizit offenbar kompensieren muss. Dieser Ritter der traurigen Gestalt gefällt sich darin, abseits seiner Rolle als langweiliger „Lachsack“, bei jeder Gelegenheit „dokumentarisch“ auf „gefährliche“ rechte Umtriebe hinzuweisen. Und läßt sich dafür vom „Juste-Milieu“ als „mutig“ und „wichtig“ feiern. Zuletzt in der Causa "Matussek".

 

In prä-autokratisch geführten Systemen gedeihen solche hinterhältigen Exemplare eben besonders prächtig. Nicht ohne Grund wurde einst dass Hoffmann von Fallersleben zugeordnete Zitat ersonnen: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“