Susanna!

Ali Bashar, Susanna, Polizeichef Stefan Müller (Foto: Collage)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Mädchen und der Kommissar 

 

Von PETER BARTELS

 

Es gibt 700.000 Müller in Deutschland (früher waren es mal wirklich welche) ... Es gab Gerd Müller, den Bomber der Nation … Es gibt Thomas Müller, der auch manchmal Tore schießt …Und es gibt Stefan Müller. Er ist immer noch Polizeipräsident von Wiesbaden … Er hat das bitterste, peinlichste „Eigentor“ der deutschen Kriminalgeschichte geschossen. Er hat den Vergewaltiger und Mörder der 14jährigen Susanna laufen lassen. Obwohl der ein paar Tage vorher mit einem anderen „Flüchtling“ eine 11jährige vergewaltigt hatte. Ein „Einzelfall“ …

 

Heute schreibt eine hübsche Maike Klebl in BILD: „Polizeipräsident Stefan Müller wollte offenbar hitzige Gemüter beruhigen: Ali Bashar habe Susanna (zwar) getötet. Aber es sei eben auch ein Flüchtling gewesen, der „wesentlich zur Aufklärung beigetragen habe, das „müsse an dieser Stelle auch gesagt werden …“

 

Juni 2018, Wiesbaden, Polizeipräsidium, Pressekonferenz, Mordfall Susanna. Maike Klebl: „Die Diskussion um Deutschlands Flüchtlingspolitik war auf einem Höhepunkt. Polizeipräsident Stefan Müller wollte offenbar seinen Beitrag leisten, hitzige Gemüter beruhigen, Heute ist klar: Genau dieser Junge, (der andere „Flüchtling“) soll mit Bashar zusammen eine Elfjährige vergewaltigt haben!“ … „Der Vater des Opfers hatte den Fall fünf Tage vor dem Mord an Susanna angezeigt.“ BILD tobt: „Die Anzeige wurde mit unerträglicher Wurstigkeit behandelt … Der Fall wurde erst aufgeklärt, nachdem Susanna tot war…“

 

Die Polizei, Dein Freund und Helfer …

Das war gestern. Heute ist sie von Politikern, veröffentlicher Öffentlichkeit längst lautlos zum Beschwichtiger, Vertuscher, Verschweiger von Moslem-Merkels Mörder degradiert worden. Maike Klebl bläst die Bäckchen auf: „Statt Flüchtlingspolitik zu machen, sollte sich die Polizei auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: Verbrechen aufklären, Täter dingfest machen.“ 

 

Ein großes, völlig neues Wort im Ohr der  früheren Anwälte des Kleinen Mannes. Jahrelang haben  Kai Diekmann und seine Ritter der Schwafelrunde auf Dunkeldeutsche, Rechte und „Nazis“ eingeprügelt. Bis Nachfolger Julian Reichelt merkte, dass BILD statt 5 Mio, weniger als 1 Mio Käufer hatte. 

 

Vorher waren „Merkels Moslems“ Deutschlands Rentenretter, Fachleute, Ingenieure, Ärzte. BILD log sie noch „edel, hilfreich und gut“, als längst jedem Idioten klar war: Die allerallermeisten sind keine Flüchtlinge, nur „Flüchtlinge“ ins fantastisch bezahlte Paradies Germoney. Bis zur Stunde. Immer weiter. Längst lebt eine Migranten-Mafia von Anwälten, Architekten und Almosen-Abstaubern wie einst Gott in Frankreich von ihnen. Merkel und Michel zahlen alles!

 

Präsident Müller wollte schon als Junge …

 

Wiesbadens oberster Polizeichef Stefan Müller (55) wurde Polizist, weil er schon als Kind einer werden wollte. Vor allem, weil er sich nach dem Abi so vor der Bundeswehr drücken konnte. Also genau der richtige Mann für den damaligen CDU-Innenminister Peter Beuth: „Erfahren, besonnen…“ Zwei von vier Aufnahmetests hatte Stefan Müller in Sand gesetzt, Hessen wollte ihn: Mordkommission Frankfurt. “Kulturschock“, Täter, Tatort, Opfer: „ Bilder, die man verarbeiten muss“. Es hat ihm trotzdem „Spaß gemacht.“ Leid, Angehörige, Aufklärung für den eigenen Seelenfrieden. Sagte er. 

 

Später: Verantwortung „aushalten“ … „wahnsinniger Druck“ … „sauber arbeiten“ … „Hochdruck an einem Fall“ , „am Ende ist das Opfer tot“ … „Hast du vielleicht was übersehen?“ … „Alternativen?“ … „Gewissensnot“ … „Leben gegen Leben“ …

 

Zum Glück war Müller mal „Leistungssportler“, Turnverein Rheinbrohl. „Ganz gut“, sagt er, „Spitze“, andere: Ehrgeiz, Disziplin, „angstfrei“. Polizeipräsident? „Ich habe da nicht lange überlegen müssen“. Klar, rund 7000 Euro im Monat. Mindestens. Also: Eine Million Bürger, 82 Gemeinden, Hochtaunus, Limburg, Main, Rheingau, Wiesbaden,1766 Schutzpolizei- und Kriminalbeamte: „So erreichen Sie uns: Polizeipräsidium, Konrad-Adenauer-Ring, Wiesbaden“

 

Aufenthalt bis zum Mord …

 

BILD heute: „Tot ist nur, wer vergessen wird …“ postet Diana Feldmann am Abend vor dem Prozess im Internet. Landgericht Wiesbaden, wenig später sitzt sie dem Mörder ihrer Tochter Susanna (14) gegenüber: Ali Bashar (22), Asylbewerber aus dem Irak. 14 Tage war die 14jährige vermisst. Dann die Leiche im Gestrüpp. Asylbewerber Ali Bashar (22), der Susanna vergewaltigt und ermordet hat, hätte am Tattag (23. Mai 2018) längst nicht mehr in Deutschland sein dürfen, auf  freiem Fuß schon gar nicht. Asylantrag 2015 zwei Monate später abgelehnt. Natürlich klagt Bashars Anwalt. Aufenthaltsgenehmigung bis zum Mord. Zweieinhalb Jahre Ruhe. Nur Bashar rührt sich: Mehrfach „wegen Gewaltdelikten auffällig“, schreibt BILD.

 

Und: „Es hätte weitere Chance gegeben, Ali Bashar vor dem 23. Mai 2018 aus dem Verkehr zu ziehen: Fünf Tage zuvor erstattet der Vater einer Elfjährigen Anzeige bei der Polizei: Sein Kind sei vergewaltigt worden, der Täter heiße Ali und lebe im Flüchtlingsheim. Doch es passiert – nichts!“

 

Grund: In Bashars Heim leben vier Alis,“argumentierte“ Polizeipräsident Stefan Müller nach Susannas Tod zunächst. Später eierte er: „Missverständnis“. Tatsächlich sei die Polizei „schnell“ auf Bashar gekommen. BILD: Unfassbar: Weil das Kind (die vergewaltigte 11jährige) nicht vernommen werden konnte, habe sich angeblich kein „Sachverhalt“ ergeben. Also keine Vernehmung von Bashar.

 

Wie ein Held gefeiert …

 

Im Gericht laufen Susannas Mutter die Tränen. Der Staatsanwalt liest:  Ali Bashar hat Susanna auf einem Feld vergewaltigt. Als sie mit der Polizei drohte, habe er sie von hinten gewürgt bis Schaum aus ihrem Mund trat. Dann fühlte er den Puls, vergrub die Leiche, schickte von Susannas Handy eine Nachricht an die Mutter: Bin in Paris.

Der Prozess geht Montag weiter. Am  Dienstag der nächste: Es geht um die Vergewaltigung der Elfjährigen. Neben ihm auf der Anklagebank: Mansoor Q. (14). Er hatte die Polizei  zu Susannas Leiche geführt.

 

 BILD: "Und war von ihr zunächst als Held gefeiert worden.“