Berlin! Berlin!

Neuer Feiertag für Deutschland? Noch nur in Berlin! Rot-Grün kommt garantiert

 

 

 

 

Berlin! Berlin!

Jauchzet, frohlocket -  endlich arbeitsfreier Frauentag!

 

Von Gaby Röhr

 

Heiß ersehnt … Heiß erfleht …  Heiße Nadel … Nuuun jaaa, Berlin brauchte dringend einen neuen arbeitsfreien Feiertag.  Lag es doch bei der Anzahl müßiger Tage weit abgehängt hinter den übrigen Bundesländern. Die Partyhauptstadt Berlin und abgehängt? Ausgerechnete beim dolce far niente? Geht ja gar nicht! „Arm aber sexy“ hatte doch der … die … das … schwule Regierende*in*es Wowi immer mit den Augendeckeln klappernd gesagt und „Hugo“ genippt, statt „seinen“ Berliner BER zu bauen … 

 

Nun ja, löppt auch so: 1.151.020 € pro Tag … 35.681.594 € pro Monat … 5.254.016.832 € bis jetzt … Für Nicht-Mathematiker: 1,15 Millionen, 35,6 Millionen, 5,25 Milliarden!! Franz Josef Strauß, Gott hab ihn selig: „Was passiert, wenn in der Saharader Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, dann wird der Sand knapp." Das ist eine andere Geschichte? Mitnichten, Freunde: Zwei Seiten  einer Medaille! Wer pleite ist, macht Platzkonzerte. Und dazu braucht man eben Zeit.

 

Und so suchte der rot-rot-grüne Senat einen geeigneten Tag und wurde fündig beim „Internationalen Frauentag“ am 8. März. Noch mal zum Mitschreiben: Am Anfang war die Feststellung, ein neuer gesetzlicher Feiertag muss her. Danach (!) die Frage: Was gibt es überhaupt zu feiern? Wem sollte man gedenken. Marx? Hat schon den 1.Mai. Merkel? Lebt noch! Gott? Längst Gender! 

 

Erst das, dann was!

 

 In dieser Reihenfolge hatte es das noch nicht gegeben. Aber so sindse nun mal die LinksGrünen, immer bisschen anders herum gestrickt. Und Vorschläge wie der 9. November als Tag des Mauerfalls oder der Reformationstag am 31. Oktober wurden beiseite gewischt, obwohl sich die meisten Berliner in Umfragen für diese Tage ausgesprochen hatten. Neiiin, in der Hauptstadt des Atheismus geht es weniger um Christliches geschweige denn Demokratisches - was Sozialistisches musste es sein, aber klar doch! 

 

Da kam der Internationale Frauenkampftag, vor 100 Jahren (!) von sozialistischen Organisationen (!!) im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen initiiert(!!!), gerade recht. Schließlich war doch der 8. März als Internationaler Frauentag bereits zu Honeckers Zeiten in der DDR ein beliebter Feiertag. „Frauen leisten hohen Beitrag zur Stärkung unserer DDR“, quäkte Erich Honecker auf Saarländisch, was sich stets wie Sächsisch anhörte und würdigte „Initiativen und Fleiß der Frauen zur Erfüllung der Hauptaufgabe“. („Freiheit“ 08.03.1975). Zusätzlich zu den warmen Worten gab´s noch Blümchen und kleine Geschenke obendrauf. Bei den kommunistischen Genossen in China ist der Nachmittag des 8. März bereits (immer noch? arbeitsfrei für Frauen. Na, da freuen sich doch alle systemgetreuen Damen…

 

Ist doch nur Westgeld

 

Wenig Begeisterung herrscht dagegen bei Opposition und Berliner Wirtschaft. Die kurze Zeitspanne zwischen Gesetzesbeschluss (24. Januar 2019) und Feiertag  (8. März) verursacht zum einen nicht geringe Probleme in  Planung und Anpassung der allgemeinen Infrastruktur (Verkehrsbetriebe, Kliniken, Lieferketten etc.). Zum anderen kostet der zusätzliche Feiertag aber auch schlappe 160 Millionen Euro, wie der Hauptgeschäftsführer der Industrie-und Handelskammer (IHK) Jahn Eder errechnete. 

 

Geld? Das interessiert  doch die Berliner LinksLinksGrüne Regierung nicht, höchstens marginal. Ausserdem: Der üppige Länderfinanzausgleich, den Berlin Jahr für Jahr so nonchalant abgreift, wird’s schon richten. Und die Kosten des Frauenkampftags sind doch vergleichsweise Peanuts … ausserdem Westgeld. So what ?!

 

Aber mal ehrlich, liebe Rot-Rot-Grünen, habt ihr das wirklich (noch) nötig ?! Der Weltfrauentag ist doch für eine planetenweit offene Weltstadt wie Berlin eher rückwärtsgewandt, piefig. Eigentlich sogar obsolet angesichts der zahlreichen Frauen, die bereits in politischen Spitzenpositionen unserer Republik sitzen, um nicht zu sagen geradezu festkleben.  Und es ist doch bemerkenswert, dass nicht wenige dies – diskret ausgedrückt - ohne auffällige Anzeichen irgendwelcher Qualifikationen und sonderlicher Kompetenzen erreicht haben. Von einer gewissen unbedarften, infantilen Schwatzhaftigkeit abgesehen, die gelegentlich die mit dem Rest von gesundem Menschenverstand nervt. Der politischen Karriere der Damen mit Haltung sind sie offenbar dienlich ... 

 

Feiertag für Männer!

 

Wenn es also Frauen gelingt, schon mit geringen Mitteln er“folg“reich zu sein – die Folgen für unser Land  einmal außer Acht gelassen!  -  was  braucht es da noch einen gesetzlichen Frauenkampftag?!! Der zudem noch all die 60 anderen Gender-Geschlechter diskriminiert … 

 

Liebe politisch Korrekten, DAS ist no go, solange es nicht noch mindestens einen weiteren gesetzlich manifestierten arbeitsfreien Feiertag gibt…der „Weltfeiertag für Diverse“ muss her! Wenn schon denn schon - auch wenn LinksLinksGrüne jetzt schnappatmen - ein offizieller Feiertag für Männer muß her. Natürlich aus rein feiertagsparitätischen Gründen. Was sonst …